Mit diesen Listen will die FPÖ zur Nationalratswahl am 29. September antreten.
Sabine Hertel; "Heute"-Collage
FPÖ-Chef Herbert Kickl präsentierte am Mittwoch nicht nur die Bundesliste für die kommende Nationalratswahl am 29. September, sondern auch die Landeslisten sind schon fertig ausgearbeitet. Darauf befinden sich nicht nur alt bekannte Namen, die darin abgesichert wurden, sondern auch neuere Gesichter. Außerdem gibt es für den einen oder anderen wohl eine böse Überraschung.
FPÖ-TV-Geischt hoch oben
Vorne dabei ist Lisa Gubnik, das bekannte Gesicht von FPÖ-TV. Sie befindet sich nicht nur in der Bundesliste auf dem achten Platz, sondern in Niederösterreich sogar auf dem fünften und ist damit in der von FPÖ-Chef Herbert Kickl angeführten Liste vertreten. Der Parteichef befindet sich aber natürlich auch im Bund auf dem ersten Platz.
Schlechte Chancen für Leo Lugner
Weniger aussichtsreich sieht es dabei für Leo Lugner. Er steht in den Reihungen sogar noch mit seinem alten Namen – Leo Kohlbauer. Lugner sah sich selbst eigentlich auf einem guten Weg in den Nationalrat, doch die Pläne des FPÖ-Chefs könnte ihm dabei einen Strich durch die Rechnung setzen. Auf der Bundesliste befindet er sich nämlich nur auf Platz 25.
Etwas weiter vorne ist er hingegen auf der Wiener-Landesliste – Platz 11. Ob sich in Wien genügend FPÖ Wähler finden werden, dass es sich für Lugner doch noch ausgeht, wird sich wohl erst am 29. September zeigen.
Frauenoffensive
Es scheint dabei, als hätte die FPÖ eine Frauenoffensive gestartet. Denn erstmals in der Geschichte der Partei wurden die ersten dreißig Listenplätze nach dem Reißverschlussprinzip gestaltet – Kandidat und Kandidatin abwechselnd, wodurch sich 15 Frauen und 15 Männer auf dem Bundeswahlvorschlag befinden.
"Das Vorurteil, die FPÖ sei eine männerdominierte Partei, ist mit dieser Bundesliste endgültig Geschichte", betonte Kickl. Auch in den Landeslisten befinden sich insgesamt 14 Frauen – die meisten davon in Wien (sieben).
In einem Post auf Facebook zeigte sich der FPÖ-Chef zudem überzeugt, dass sie "nicht nur inhaltlich, sondern auch personell das beste Angebot haben". Die "Mannschaft" bilde zudem die "Familie Österreich" sehr gut ab, erklärte Kickl in einer Aussendung weiter. Nun wolle man bis zum Wahltag alles geben und den Menschen "den freiheitlichen Weg skizzieren".
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