Es ist ein ordentlicher Wälzer: 270 Seiten umfasst das Wahlprogramm, mit dem die ÖVP Platz eins und den Kanzlersessel verteidigen will. Einige zentrale Punkte:
Stopp der illegalen Migration, Verfahren in Drittstaaten und konsequente Abschiebung straffälliger Asylwerber, Umstellung von Geld- auf Sachleistungen (Stichwort Bezahlkarte).
Der soll temporär ausgesetzt werden.
Vollzeitbonus von 1.000 Euro, steuerfreie Überstunden, Senkung der Lohn- und Einkommenssteuer.
"Mit uns gibt es keine leistungsfeindlichen Maßnahmen oder neuen Steuern", so Parteichef Nehammer bei der Programmpräsentation zu Erbschafts- und Vermögenssteuern.
Abgabenfreies Arbeiten in der Pension, Aus für Versicherungssteuer auf Pensionskassenbeiträge.
Abschaffung der Belegspflicht unter 30 Euro und weniger Regulierung für die Gasthäuser.
4,5 Milliarden Euro bis 2030 für den Ausbau der Kinderbetreuung, steuerliche Absetzbarkeit von Babyprodukten.
Provokation für die Grünen: Die ÖVP will neue Straßen bauen und regionale Flughäfen absichern.
800 neue Kassenarzt-Stellen, Berufspflicht für Ärzte nach der Ausbildung in Österreich.
Das Abhalten von Fest- und Feiertagen wie Nikolaus oder Weihnachten soll im Schulunterrichtsgesetz verankert werden.