"Kann er nicht ablehnen"

F1-Ikone rät Verstappen zu Red-Bull-Abgang

Red Bull hat seine Vormachtstellung in der Formel 1 verloren. Motorsport-Ikone Juan Pablo Montoya rät Weltmeister Max Verstappen deshalb zum Wechsel.
Sport Heute
01.04.2025, 16:54

Zweiter in Australien, Rang vier in China – Vierfach-Champion Verstappen ist solide in die neue Formel-1-Saison gestartet. Allerdings wurde in den ersten beiden Saisonrennen bereits klar, dass sein RB21 bei weitem nicht das schnellste Auto im Feld ist. Von der Red-Bull-Dominanz vor einem Jahr ist nichts mehr zu merken, McLaren hat die Bullen überflügelt, auch Ferrari und Mercedes liegen bereits auf Augenhöhe mit dem österreichischen Team.

Die Lage ist angespannt. Das unterstreicht auch der Blitz-Fahrerwechsel bei Red Bull. Liam Lawson musste nach zwei ernüchternden Rennwochenenden bereits gehen, wird für den Rest der Saison durch Yuki Tsunoda ersetzt. Die Bullen bauen auf die Routine des Japaners, der 24-Jährige soll helfen, den so schwer zu fahrenden Boliden zu stabilisieren.

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Klausel im Verstappen-Vertrag

Gleichzeitig werden Gerüchte über einen möglichen Abgang von Max Verstappen immer lauter – trotz eines eigentlich bis 2028 laufenden Vertrages. Der Niederländer hat aber eine leistungsbezogene Klausel in seinem Vertrag verankert, kann diese aktivieren, sollte er im WM-Kampf Rückstand haben.

Ex-Formel-1-PIlot Juan Pablo Montoya ist davon überzeugt, dass dies auch passieren wird. Mehr noch: Der Kolumbianer rät dem Sieger von 63 Formel-1-Rennen sogar zum Red-Bull-Abgang. Zumindest dann, wenn sich herausstellen sollte, dass die Bullen auch mit dem Beginn der neuen Regelperiode ab 2026 nicht an die Spitze der Formel 1 zurückkehren.

"Angebot, das er nicht ablehnen kann"

"Er könnte Red Bull für ein Jahr eine Chance geben", meinte Montoya, gegenüber "Vision4Sport". "Aber wenn Red Bull im ersten Jahr Probleme hat, würde es mich nicht wundern, wenn Max schon nach dem dritten Rennen bei einem anderen Team unterschreibt", ergänzte der Sieger von sieben Formel-1-Rennen.

Wohin es gehen könnte, schob Montoya ebenso gleich hinterher: "Ich denke, dass er ein Angebot von Aston Martin bekommen wird, das er nicht ablehnen kann. Wenn ich Max wäre, würde ich zu Aston Martin gehen. Mercedes wäre auch cool, aber Aston Martin wäre die logische Wahl, nachdem sie Adrian Newey und Honda haben", blickte der Kolumbianer auf die Neuzugänge des britischen Rennstalls.

Aston Martin wird ab 2026 mit Honda-Motoren fahren, während Red Bull seine eigenen Triebwerke baut, dabei Schwierigkeiten hat. Und auch Stardesigner Adrian Newey wechselte zum Rennstall von Milliardär Lawrence Stroll, sein Red-Bull-Abgang vor dem Hintergrund der Affäre rund um Teamchef Christian Horner im Jahr 2024 war bei der Weiterentwicklung der Boliden ebenso wenig hilfreich.

Bereits im letzten Jahr machten Gerüchte über ein Aston-Martin-Angebot für Verstappen in der Höhe von einer Milliarde Euro die Runde.

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