Vor zehn Jahren erklärte Thomas Hitzlsperger als erster prominenter Fußballer, homosexuell zu sein. Seine Hoffnung, dass viele Spieler seinem Beispiel folgen würde, erfüllte sich nicht. Im Gegenteil. Aktuell sind in den 150 Profi-Ligen weltweit nur vier (!) aktive Kicker geoutet: Collin Martin (North Carolina), Josh Cavallo (Adelaide United), Jake Daniels (Bradford) und Jakub Jankto (Cagliari Calcio).
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Die Aktion läuft unter dem Namen "Sports Free", wurde von Marcus Urban ins Leben gerufen. Der 53-Jährige war einst selbst am grünen Rasen aktiv – und hatte sich nach dem frühen Karriereende geoutet.
"Der 17. Mai ist ein Angebot", verrät er. "Ein Datum, an dem man sich orientieren und als Gruppe zusammentun könnte." Urban sagt: "Es gibt auch schwule Bundesliga-Paare, die verstecken sich. Das wäre so befreiend. Was ist schon dabei?"
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Rapid-Geschäftsführer Steffen Hofmann war auf dem homophoben Clip nicht zu sehen. Er hatte in einer Rede vor den Ultras an selber Stelle Rivale Austria durch ein Megafon als "Oaschlecha" beschimpft. Für seine verbale Entgleisung setzte es nun eine zweimonatige Funktionssperre, ein Monat bedingt.
gepa
Plus: Rapid darf sich bis 4. März 2026 keinen diskriminierenden Fehltritt leisten – anderenfalls werden drei Punkte abgezogen.
gepa
Die Rapid-Stars (links Marco Grüll, daneben Guido Burgstaller, rechts Co-Trainer Stefan Kulovits) sangen mit Ultras ein homophobes Lied. Der Skandal nach dem Derby am 25. Februar hat für die Hütteldorfer Folgen. Hier der Überblick über die Strafen und das Geschehene.
Screenshot
Kapitän Guido Burgstaller sang mit fünf Spielern und Co-Trainer Kulovits gegen "oaschwoame Veilchen". Liga-Urteil gegen Burgstaller: sechs Pflichtspiele Sperre, drei davon bedingt auf 24 Monate. Grund: Diskriminierung.
Gepa
Selbiges gilt für Marco Grüll. Der Angreifer, der im Sommer zu Werder Bremen wechselt, wurde für sechs Spiele gesperrt – drei davon bedingt auf 24 Monate.
Gepa
Thorsten Schick muss fünf Partien zuschauen (drei bedingt).
Gepa
Einserkeeper Niklas Hedl wurde wegen der Verletzung des FairPlay-Gedankens drei Partien gesperrt (zwei bedingt).
Gepa
Das gilt auch für Maximilian Hofmann. Drei Spiele Sperre, zwei bedingt. Alle fünf waren nach dem Derby unter dem Block West im Allianz Stadion auf Videos beim Feiern mit Fans zu sehen und vor allem zu hören – die homophobe Wortwahl hatte ihnen die Anzeige bei der Liga eingebracht. Alle Betroffenen müssen auch verpflichtend an Workshops zum Thema Diskriminierung teilnehmen.
Gepa
Co-Trainer Stefan Kulovits (r.), der wie erwähnt ebenfalls mitsang, wurde wegen Diskriminierung eine dreimonatige Funktionssperre aufgebrummt. Ein Monat davon bedingt. Die Funktionssperre beginnt bei jedem Pflichtspiel 30 Minuten vor Spielbeginn und endet mit dem Abpfiff.
GEPA
Rapid-Geschäftsführer Steffen Hofmann war auf dem homophoben Clip nicht zu sehen. Er hatte in einer Rede vor den Ultras an selber Stelle Rivale Austria durch ein Megafon als "Oaschlecha" beschimpft. Für seine verbale Entgleisung setzte es nun eine zweimonatige Funktionssperre, ein Monat bedingt.
gepa
Plus: Rapid darf sich bis 4. März 2026 keinen diskriminierenden Fehltritt leisten – anderenfalls werden drei Punkte abgezogen.
gepa
Die Rapid-Stars (links Marco Grüll, daneben Guido Burgstaller, rechts Co-Trainer Stefan Kulovits) sangen mit Ultras ein homophobes Lied. Der Skandal nach dem Derby am 25. Februar hat für die Hütteldorfer Folgen. Hier der Überblick über die Strafen und das Geschehene.
Screenshot
Kapitän Guido Burgstaller sang mit fünf Spielern und Co-Trainer Kulovits gegen "oaschwoame Veilchen". Liga-Urteil gegen Burgstaller: sechs Pflichtspiele Sperre, drei davon bedingt auf 24 Monate. Grund: Diskriminierung.
Gepa
Bereits im Februar hatte Urban auf RTL verraten: "Es wollen sich Personen outen aus Österreich, Deutschland und England."
Wie sehr das Thema die Fußball-Welt beschäftigt, zeigte sich zuletzt in Hütteldorf, wo einige Rapid-Spieler homophobe Schmähgesänge von sich gaben. Das Echo war weitreichend. Die Akteure – die sich allesamt für ihr Fehlverhalten entschuldigten – wurden von der Liga gesperrt, ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick schloss sie (vorübergehend) vom Nationalteam aus.