DFB sieht Fehler

"Fassungslos!" Aufregung um Elfer-Ausgleich für Ilzer

Hoffenheim mit Trainer Christian Ilzer an der Seitenlinie holte ein 1:1 gegen Augsburg. Doch der Elfmeter-Ausgleich sorgte für Aufregung.
Sport Heute
30.03.2025, 08:58

Samuel Essende brachte Augsburg in der 46. Minute mit 1:0 in Front, ehe Hoffenheims Andrej Kramaric in der 71. Minute vom Elfmeterpunkt zum 1:1 traf. Ein Strafstoß, der die Gemüter des Gästeteams hochgehen ließ.

Denn Ex-Austrianer Haris Tabakovic schoss in der Entstehung den vor ihm stehenden Christain Matsima an, von dessen Bein der Ball an den Arm von Jeffrey Gouweleeuw sprang. Der war zwar weit vom Körper weggestreckt, allerdings prallte der abgeblockte Schuss aus kürzester Distanz ab. Schiedsrichter Tobias Reichel hatte trotzdem auf den Punkt gezeigt.

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Große Aufregung

"Ich weiß nicht, was bei ihm im Kopf vorging. Das geht einfach nicht", polterte Gouweleeuw am "Sky"-Mikrofon. Genauo wie Experte Didi Hamann, der sich in der TV-Liveübertragung entsetzt zeigte. "Das ist nicht gut genug, da müssen wir andere Standards haben. Ich war fassungslos, ich bin es immernoch. Und mich würde interessieren, was den Schiedsrichter geritten hat, so einen Elfmeter zu geben. Ich verliere den Glauben an das Schiedsrichterwesen", ergänzte Hamann.

Eine Ansicht, die auch der DFB teilte, die Entscheidung gegenüber "Sky" als falsch einstufte. "Auch wenn der Arm vom Körper abgespreizt war, ist die Entscheidung des Schiedsrichters auf Strafstoß für uns nicht korrekt. Denn der Ball kam aus kurzer Distanz von einem Mitspieler und war für Gouweleeuw nicht zu erwarten, zumal er nach dem Blocken deutlich die Richtung änderte und in Richtung Seitenlinie beziehungsweis Eckfahne geflogen wäre", wurde Alex Feuerherdt, der Kommunikationsleiter der DFB-Schiedsrichter, zitiert. "Deshalb wäre es richtig gewesen, weiterspielen zu lassen. Eine Intervention des Video-Assistenten wäre angebracht gewesen", ergänzte Feuerherdt.

Auch Ilzer selbst sah die Entscheidung kritisch: "Sehr umstritten. Ich habe aufgegeben, die Handspielregel zu erklären, man blickt da nicht durch. Es ist verständlich, dass Augsburg mit dieser Entscheidung hadert, in dem Fall haben wir davon profitiert."

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