"Dragovic-Rückkehr möglich"

Rangnick: "Ich kann mich nicht um alles kümmern"

ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick spricht über die ÖFB-Querelen. Aleks Dragovic und auch Martin Hinteregger verfolgt er aufmerksam.
Sport Heute
23.02.2025, 22:47

"Ich kann mich nicht um alles kümmern", sagte ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick bei "Sky", angesprochen auf die aktuelle ÖFB-Situation. "Wir brauchen in Zukunft eine klare Führung im Verband, die den Weg vorgibt. Das Ziel muss sein, den Abstand auf die Nationen vor uns zu verringern."

Rangnick wird bald seinen fünften ÖFB-Präsidenten haben. "Dafür gibt es Gründe." Dass zuletzt sieben Sponsoren mit dem Rückzug drohten, überraschte ihn. "Es braucht den besten Mann oder die beste Frau."

Bayern-Absage nie bereut

Laut ÖFB-Boss Wolfgang Bartosch gibt es noch "keine offizielle Bewerbung", geht die Tendenz zu einem "externen Präsidenten".

Rangnick hat seine Absage an die Bayern trotz Querelen im ÖFB nicht bereut. "Die Entscheidung war damals richtig. Sie ist das auch heute noch." Nachsatz: "Ich schließe in Zukunft einen Job bei einem Klub aber nicht aus."

Die Fußball-Top-News auf einen Blick

Mit Vollgas-Fußball zur WM

Sein nächstes Ziel ist die WM 2026 mit Österreich. "Wir wollen dort mit unserem Vollgas-Fußball aufzeigen. Und jenen Schritt machen, der bei der EM schon möglich war."

Für das Nations-League-Play-off gegen Serbien fallen Schlager, Wöber und Kalajdzic aus. "Bei Trauner wird es eine enge Kiste." Bei Alaba will Rangnick fragen, "ob es Sinn macht". "In Serbien geht es körperlich voll zur Sache. Wir wollen da bei David nicht alles riskieren. Er kann noch vier, fünf Jahre auf Top-Niveau spielen."

Dragovic-Rückkehr möglich

Ein Nationalteam-Comeback von Austria-Abwehrchef Dragovic ist für Rangnick "möglich". "Aber er hat viel Konkurrenz auf seiner Position." Auch Klagenfurt-Rückkehrer Hinteregger verfolgt der Deutsche "aufmerksam". "Er muss jetzt einmal körperlich in den Rhythmus kommen."

Rangnick machte sich erneut für eine Eventarena in Wien stark. "Es leuchtet mir nicht ein, dass es die nicht gibt. Sie wäre 365 Tage bespielbar, würde Österreich und die Stadt Wien attraktiver, sexyer machen."

An der Finanzierung soll das Projekt nicht scheitern. "In anderen Ländern ist das auch möglich. In London gibt es fünf solcher Arenen, in Deutschland in jeder größeren Stadt auch. Und zwei Wiener Klubs wurden zuletzt mit Stadien versehen."

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