Am 7. Oktober 2023 läutete ein Angriff der radikal-islamistischen Hamas auf Israel eine weitere Eskalationsstufe im Nahost-Konflikt ein. Ein Ende ist noch lange nicht in Sicht, erst am Freitag beschloss der IGH sechs Anordnungen gegen Israel, um das Blutbad in Gaza zu beenden – "Heute" berichtete. Ein Kriegsende wünschen sich auch hunderte Wiener – sie fuhren für den Frieden eine Runde um den Ring.
Dutzende Fahrzeuge trafen sich am Sonntag gegen 12.45 Uhr beim Heldenplatz, um gegen den Nahost-Konflikt zu demonstrieren. Die Veranstaltung ist polizeilich angemeldet – lautstark wurde ein Waffenstillstand gefordert. Gegen 15.30 Uhr befand sich der Autokorso beim Universitätsring – mit Hupkonzerten und Palästina-Fahnen fuhren Pkw-Lenker im Schritt-Tempo über den Wiener Verkehrs-Knotenpunkt. Es wird empfohlen, die Ringstraße bis Sonntagabend zu meiden.
Das hat der Internationale Gerichtshof in Den Haag beschlossen:
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Seit Ausbruchs des Nahost-Konfliktes kam es in der Hauptstadt sowie in anderen Städten Österreichs immer wieder zu Demonstrationen. Dabei kam es jedoch auch zu antisemitischen Vorfällen und Anzeigen – am 11. Oktober versammelten sich beispielsweise Teilnehmer zu einer behördlich untersagten Demonstration am Wiener Stephansplatz, einige Teilnehmer feierten dabei die Gräueltaten der Hamas mit Sprüchen und Plakaten.