Frontalangriff auf Ludwig-SPÖ

"4.600 € für Syrer, 0 € für Österreicher" – FPÖ teilt aus

Der Wahlkampf um die Hauptstadt spitzt sich immer mehr zu. In einem Parodie-Video teilen die Freiheitlichen gegen die Migrationspolitik der SPÖ aus.
Heute Politik
01.04.2025, 15:50

Weniger als ein Monat ist es noch bis zur Wien-Wahl. Mit Beginn des neuen Monats geht der Wahlkampf jetzt in die intensive Phase – die Oppositionsparteien ÖVP und FPÖ setzen dabei auf Konfrontation. In einem neuen Video rechnen die Freiheitlichen jetzt der Migrationspolitik der Stadt Wien – Stichwort Mindestsicherung – ab.

"Ludwig verschenkt Asylmillionen"

Das einmimütige Parodievideo (betitelt mit "Michael Ludwig verschenkt jährlich 700 Asylmillionen") spielt im vermeintlichen Büro des Wiener Bürgermeisters. Leitmotiv ist die von "Heute" aufgedeckte Story einer syrischen Großfamilie, die 4.600 Euro Mindestsicherung erhielt.

Die Sekretärin ruft dabei eine Person an, um nachzufragen, ob sie die Mindestsicherung beantragt hat. Schließlich sei sie mit ihrer Großfamilie aus Syrien in Wien. Ihr stehe ein Geldbetrag von 4.600 Euro im Monat zu, "plus Nebenleistungen". Sie müsse einzig ihre Kontodaten nennen.

"Da bekommen Sie nichts"

Es folgt ein Cut, die vermeintliche Sekretärin spricht in aufgebrachtem Ton mit einer anderen Person. "Was? Sie sind nicht die Baria aus Syrien, sondern die Maria aus Wien? Sie sind Österreicherin? Sie gehen arbeiten und zahlen Steuern? Nein, da bekommen Sie nichts! Nein, auch für Ihre Kinder gibt es nichts", sagt sie. Das Geld sei "für Syrer und Afghanen reserviert. Bürgermeister Ludwig will das so", schließt die Sekretärin ab.

Plötzlich tritt der Wiener FP-Spitzenkandidat vor die Kamera und sagt: "Damit muss endlich Schluss sein. Ich fördere jene, die was leisten und unterstütze in Not geratene Österreicher. Das ist fair", so Dominik Nepp.

SPÖ gegen Dirty Campaigning

Eine Reaktion der SPÖ auf das Video gibt es nicht, es ist auch mit keiner zu rechnen. Bei der Kampagnenpräsentation erklärte die rote Wahlkampfleiterin Barbara Novak, dass man auf Dirty Campaigning (zu Deutsch: Schmutzkübelkampagnen) verzichten und stattdessen auf Inhalte und den Spitzenkandidaten setzen wolle. Thematisch konzentriere sich man auf Bildung, leistbares Wohnen, Arbeitsplätze und Zusammenhalt.

{title && {title} } pol, {title && {title} } Akt. 01.04.2025, 15:56, 01.04.2025, 15:50
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