Unternehmen insolvent
KTM pleite – Insolvenzverwalter lässt jetzt aufhorchen
KTM steht vor einer Milliardenpleite, brachte zuletzt drei Insolvenzanträge ein. Der Insolvenzverwalter lässt nun in einer Prognose aufhorchen.
Ein Milliarden-Loch stürzt den Motorrad-Hersteller KTM derzeit in wirtschaftliche Turbulenzen. Am vergangenen Freitag brachte das Unternehmen am Landesgericht Ried drei Insolvenzanträge ein. Mit insgesamt knapp drei Milliarden Euro stehen die KTM AG, KTM Components GmbH und die KTM Forschungs & Entwicklungs GmbH in der Kreide.
Vier Wochen vor Weihnachten müssen rund 3.600 Beschäftigte um ihren Job zittern. In Betriebsversammlungen werden die Mitarbeiter bis Mittwoch über den aktuellen Stand der Dinge informiert. Die Novembergehälter inklusive Weihnachtsgeld sollen die Mitarbeiter aus dem Insolvenzentgeld-Fonds erhalten. Dieses Geld könnte allerdings erst im neuen Jahr am Konto der Dienstnehmer landen.
Unternehmen wird wohl fortgeführt
KTM kündigt hingegen bereits an, dass das Dezember-Gehalt bereits in den kommenden Tagen überwiesen werden soll. Erfreuliche Nachrichten gibt es zudem von Sanierungsverwalter Peter Vogl. Wie die "OÖN" Montagmittag berichten, sei nach den ersten durchgeführten Erhebungen mit einer Fortführung des Unternehmens zu rechnen. Weitere Details will der Rechtsanwalt jedoch erst nach der ersten Gläubigerversammlung nennen.
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Auf den Punkt gebracht
- Der Motorrad-Hersteller KTM steht vor einer Milliardenpleite und hat drei Insolvenzanträge eingereicht, was rund 3.600 Beschäftigte um ihre Jobs bangen lässt.
- Trotz der finanziellen Turbulenzen gibt es Hoffnung auf eine Fortführung des Unternehmens, wie der Sanierungsverwalter Peter Vogl andeutet.