Pet (das ist die Flasche) & Can erklären uns ab 9. Jänner die Einwegpfand-Welt.
iStock / Recycling Pfand Österreich
Mit 1. Jänner tritt die Pfandverordnung für Kunststoffflaschen und Metalldosen in Kraft. Ziel ist es, die wertvollen Materialien der Getränkeverpackungen wiederzuverwerten und das Wegwerfen von Flaschen und Dosen in die Natur zu minimieren. Das System sei mittlerweile einsatzbereit, erklärten am Dienstag bei einer Pressekonferenz Monika Fiala und Simon Parth, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft Recycling Pfand Österreich. Mit einer riesigen Kampagne möchte man nun auch alle Konsumenten ins Boot holen.
Kern der Informationskampagne ist der Slogan "Achtung Einsatz!" – im Sinne von Geldeinsatz bzw. Einsatz für die Umwelt. Im Mittelpunkt stehen zwei Figuren: Die Plastikflasche "Pet" und die Getränkedose "Can". Die Kunstfiguren sollen in TV-Spots, in Online-Medien und Printinseraten, auf Plakaten und Social-Media-Portalen humorvoll über alle Details informieren und Stimmung für das Pfandsystem machen. Allein im ersten Quartal will man über diverse Kanäle jeden Konsumenten insgesamt 50 Mal erreichen.
Erste Flaschen und Dosen ab Mitte Jänner im Handel
Der Startschuss zur Kampagne fällt allerdings erst am 9. Jänner, da die Getränkehersteller nicht vor Anfang Jänner mit der Produktion der Pfandflaschen bzw. -dosen beginnen. Die mit dem Pfandlogo gekennzeichneten Gebinde werden anschließend in die Zentrallager der Händler gebracht und von dort auf die Filialen verteilt. Erste Einwegpfand-Gebinde dürften Ende der zweiten Jänner-Woche bzw. Mitte Jänner in Supermarktregalen und Shops zu finden sein. Bereits im Laufe des ersten Quartals 2025 soll ein Großteil der Produktpalette umgestellt werden, ab Jahresmitte sollten dann nur noch Pfand-Verpackungen in den Regalen stehen.
Pfandsystem ist bereits einsatzbereit
In den vergangenen eineinhalb Jahren habe man laut Recycling Pfand Österreich ein umfangreiches Pfandsystem aufgebaut. Inzwischen sei fast das gesamte Handelsnetz mit Pfandautomaten ausgerüstet. Die befinden sich, wo baulich möglich, in den Eingangsbereichen von Supermärkten bzw. sogar außerhalb, zum Teil wurde bestehende Mehrwegpfand-Automaten aufgerüstet. Zudem werden aktuell 5.600 kleinere Rücknahmestellen ohne Automat mit Pfand-Sammelsäcken ausgestattet. Die Rücknahme der Pfandgebinde samt Auszahlung der Pfandbeträge an die Rücknehmer sei somit gesichert, so die Betreibergesellschaft.
Auch die Rückholung der Pfandgebinde wurde mittlerweile vertraglich geregelt. Demnach werden Flaschen und Dosen von den Handelsketten und Getränkeherstellern im Rahmen der Belieferung mitgenommen und wieder in die jeweiligen Zentrallager gebracht. Ab dort übernimmt Recycling Pfand Österreich die weitere Abwicklung.
Post und Essenszusteller ausgenommen
Was es künftig zu beachten gilt:
Pfandpflicht für Getränke-Einwegverpackungen: Ab dem 1. Jänner 2025 unterliegt jede Getränke-Kunststoffflasche und Getränke-Metalldose zwischen 0,1 und 3 Litern der neuen Pfandverordnung.
Pfandsymbol ist Voraussetzung: Unbedingt auf das Pfandsymbol oberhalb des Strichcodes achten! Nur Getränkeverpackungen mit diesem Symbol sind mit Pfand versehen und werden an den Rücknahmestellen akzeptiert.
Ausnahmen: Milchprodukte, Sirupe und medizinische Produkte sind von der Pfandpflicht ausgenommen.
Pfandbetrag: Auf pfandpflichtige Flaschen und Dosen entfallen 25 Cent Pfand. Das Pfand wird bei der Rückgabe erstattet. Der Beitrag muss auf der Rechnung separat angeführt werden und darf nicht in den Preis eingerechnet werden.
Übergangsphase 2025: Bis Ende 2025 können noch Getränke ohne Pfandlogo abverkauft werden, wenn sie vor dem 31. März 2025 produziert worden sind. Getränke mit Pfandsymbol gehören in den Pfandautomaten; solche ohne Pfandsymbol werden wie bisher entsorgt.
Nur unzerdrückt ist erlaubt: Flaschen und Dosen unbedingt unzerdrückt, leer und mit lesbarem Etikett zurückgeben. Der Grund – das Pfandsymbol und der Strichcode müssen von Rückgabeautomaten sowie manuellen Rücknehmern einwandfrei gelesen werden können, damit sich die Verpackung eindeutig dem österreichischen Pfandsystem zuordnen lässt.
Verschluss egal: Leere Kunststoffflaschen können mit oder ohne Verschluss zurückgebracht werden. Das hat keinen Einfluss auf die Pfandauszahlung.
Rücknahmestellen: Die Rückgabe erfolgt an vielen Verkaufsstellen, wo die pfandpflichtigen Gebinde verkauft werden, also in Supermärkten, Bäckereien, Drogeriemärkten oder in manchen gastronomischen Betrieben. Die Rücknahme kann entweder über Automaten oder manuell erfolgen. Ausnahmen gelten im Online-Handel. Zusteller wie die Post bzw. Paketdienste müssen die leeren Gebinde natürlich nicht zurücknehmen. Gleiches gilt für Essenslieferanten.
Anzahl der Rückgabe: Rücknahmeautomaten akzeptieren unbegrenzt viele Gebinde. Verkaufsstellen mit manueller Rücknahme müssen nur die üblichen Mengen, die pro Kunde verkauft werden, zurücknehmen.
2,2 Milliarden Verpackungen als Sammelziel
Die Pfandverordnung sieht für das erste Jahr eine Rücklaufquote von 80 Prozent vor. Bis 2027 soll der Anteil auf 90 Prozent steigen, womit Österreich schon frühzeitig die ab 2029 geltende 90-Prozent-EU-Vorgabe erfüllt. Unterm Strich sollen pro Jahr rund 2,2 Milliarden PET-Flaschen und Dosen wiederverwertet werden.
Recycling Pfand Österreich ist als nicht gewinnorientiertes Unternehmen für die Umsetzung und Abwicklung des Einwegpfand-Systems in Österreich verantwortlich. Eigentümer ist der "Trägerverein Einwegpfand", zu dem Handelsketten und Getränkehersteller gehören.
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