Michael Stuller von der L. Heimer Hofzuckerbäckerei zeigte Bürgermeister Michael Ludwig und Bezirksvorsteher Thomas Steinhart, wie man die berühmten Bürgermeisterkipferl bäckt.
Sabine Hertel
Die Traditionsbäckerei L. Heiner gilt nicht nur als Erfinder der Kardinalschnitten, auch die bekannten "Bürgermeisterkipferl" ist eine ihrer Spezialitäten. Dem Namen des Plundergebäcks wurde am Freitag, dem 28.03.2025, alle Ehre gemacht: Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) probierte sich selbst als Bäckermeister. Unter anderem wurde er von Simmerings Bezirksvorsteher Thomas Steinhart (SPÖ) begleitet.
So früh wie ein professioneller Bäckermeister musste Bürgermeister Michael Ludwig am Freitag zwar nicht aufstehen, trotzdem ging es zeitig los. Um 09:00 Uhr startete das große Backen. Dabei wurde dem Bürgermeister sowie einigen Vertretern der SPÖ Simmering, darunter Gemeinderat Ernst Holzmann, Gemeinderat Rudolf Kaske und BV-Stellvertreterin Ramona Miletic, in der Firma Heiner das Rezept für die beliebten "Bürgermeisterkipferl" gezeigt. Doch nur zusehen reichte nicht, in der Backstube auf der Simmeringer Hauptstraße musste auch selbst Hand angelegt werden. Nach einer kurzen Einführung durch Bäckermeister Michael Stuller ging es los. In einem ersten Schritt durfte Michael Ludwig an die Teigmaschine, um den Plunderteig auszurollen. Anschließend, wurde dieser mit der traditionellen Marzipanmasse bestrichen, für den knackigen Biss sorgten geriebene Haselnüsse.
Zuckersüße Arbeit
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Die fertigen Kipferl können sich sehen lassen.
Sabine Hertel
GR Ernst Holzmann, BV.Stv. Ramona Miletic, GR, EWA Samel, BV Thomas Steinhart, Michael Ludwig ließen sich von den Bäckermeistern der Hofzuckerbäckerei L.Heiner unterstützen.
Sabine Hertel
Bürgermeister Michael Ludwig war bei der K.u.K. Hofzuckerbäckerei L. Heiner zu Besuch und ließ sich von Michael Stuller herumführen.
Sabine Hertel
Es werden hier zwar verschiedene Mehlspeisen hergestellt, doch bestimmte Backwaren standen im Fokus...
Sabine Hertel
...die Bürgermeisterkipferl
Sabine Hertel
Das Plundergebäck besteht aus Marzipanfülle, Haselnüssen, Zimtzucker und Plunderteig.
Sabine Hertel
Der Bürgermeister legte bei den verschiedenen Schritten selbst Hand an.
Sabine Hertel
Nach dem tourieren wird das Marzipan aufgestrichen.
Sabine Hertel
Danach kommt der Zimtzucker darauf
Sabine Hertel
Der Bürgermeister bäckt Schritt für Schritt mit.
Sabine Hertel
Danach werden die Stückchen für die Kipferl geschnitten.
Sabine Hertel
Simmerings Bezirksvorsteher Thomas Steinhart schaut dem Bürgermeister über die Schulter.
Sabine Hertel
Das ist das Zwischenergebnis.
Sabine Hertel
Nun wird gerollt.
Sabine Hertel
Das ist Präzisionsarbeit.
Sabine Hertel
Das erste Kipferl ist gerollt.
Sabine Hertel
Sabine Hertel
Mit etwas Übung geht es schon flott voran.
Sabine Hertel
Auch Thomas Steinhart machte sich ans Backen.
Sabine Hertel
Die ersten Kipferl können schon mit Puderzucker bestreut werden.
Sabine Hertel
Stolz zeigt der Bürgermeister seine Kipferl.
Sabine Hertel
Michael Stuller von L. Heiner zeigt sich stolz.
Sabine Hertel
Die fertigen Kipferl können sich sehen lassen.
Sabine Hertel
GR Ernst Holzmann, BV.Stv. Ramona Miletic, GR, EWA Samel, BV Thomas Steinhart, Michael Ludwig ließen sich von den Bäckermeistern der Hofzuckerbäckerei L.Heiner unterstützen.
Sabine Hertel
Bürgermeister Michael Ludwig war bei der K.u.K. Hofzuckerbäckerei L. Heiner zu Besuch und ließ sich von Michael Stuller herumführen.
Sabine Hertel
Es werden hier zwar verschiedene Mehlspeisen hergestellt, doch bestimmte Backwaren standen im Fokus...
Sabine Hertel
Danach geht es an die Präzisionsarbeit: Der Teig muss zugeschnitten werden, sogar ein Lineal wird verwendet. Auf die Millimeterarbeit folgt dann der spaßige Teil – das Rollen. Auch Simmerings Bezirksvorsteher Thomas Steinhart durfte das ein oder andere Kipferl zusammenrollen und das Endergebnis kann sich sehen lassen.
Nach Wien kamen die Bürgermeisterkipferl durch Valentin Heiner, welcher die zweite Generation des Unternehmens bildet. Dieser war in Deutschland und stieß dabei auf den "Bürgermeister". Heiner warb damit, die deutsche Spezialität nach Österreich gebracht zu haben, 1899 erhielt die Bäckerei die Auszeichnung "Königlich Bayrischer Hoflieferant", noch vor der Verleihung des K.u.K. Titels, den die Bäckerei bis heute trägt.
Die Herstellung ist recht aufwändig, da der Teig dreimal touriert, also ausgerollt und gefaltet wird. So entstehen 27 Schichten. Was nicht vergessen werden darf, ist den Teig lange genug rasten zu lassen, wie es seitens der Hofzuckerbäckerei heißt.
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