Gesundheit
Schlampereien bei der Gäste-Registrierung
Falsche Namen sind nicht das Hauptproblem bei der coronabedingten Gäste-Erfassung in Restaurants. Meist wird gar nicht nach der Identität gefragt.
In Wien müssen alle Gäste von Gastronomiebetrieben namentlich erfasst werden. Die Maßnahme soll bei Corona-Fällen die Nachverfolgung ermöglichen. Der "Heute"-Praxis-Test zeigt aber: Es herrscht Chaos und Schlamperei pur. Bei sechs Lokalbesuchen fand nur eine korrekte Registrierung statt.
Dem Personal sind die Gäste-Daten egal
Konkret: In einem beliebten Cafe in Wien-Währing gibt es überhaupt keinen Gäste-Check. Ein bekanntes Lokal in der Wiener Innenstadt mit großem Außenbereich wurde zwei Mal aufgesucht. Einmal wurde auf einen QR-Code zur Registrierung verwiesen. Kontrolliert wurde dies freilich nicht. Beim nächsten Besuch gab es erst gar keine Maßnahmen.
Ähnlich bei einem bei Pensionisten beliebten Cafe in einem großen Wiener Park: Formulare oder QR-Code – Fehlanzeige. Ein Hipster-Lokal in der Praterstraße bietet zwar QR-Codes zum Scannen mit dem Handy an, ob das auch passiert, interessiert das Personal freilich nicht.
Mustergültig an der Ringstraße
Positiv hingegen das Cafe Prückel an der Ringstraße: Hier gibt es schlichtweg keine Bedienung ohne vorher ausgefüllte Formulare.