"Heute" hat die Preisliste

Na, Prost! Kleines Bier kostet am Opernball 14,50 Euro

"Alles Walzer" heißt es heute wieder in der Wiener Staatsoper. Bei einem ersten Blick auf die Preisliste wird aber klar, es bleibt auch "alles teuer".
Jochen Dobnik
27.02.2025, 10:00

Prunk, Walzer und Eleganz: Rund 5.000 Gäste werden heute Abend – der offizielle Einlass zum Ball erfolgt um 20:15 Uhr – in der Wiener Staatsoper erwartet. Das Glamour-Event gilt als eines der größten und schönsten Europas, zahlreiche Stars aus Unterhaltung und Politik werden auch in diesem Jahr (mehr oder weniger) das Tanzbein schwingen.

Wer dabei mit Champagner oder Bier anstoßen möchte, muss aber auch heuer wieder etwas tiefer in die Tasche greifen.

Ein kleines Bier (0,33 Liter) kostet wie im Vorjahr 14,50 Euro. Der weiße Spritzer (0,25 Liter) schlägt mit demselben Preis zu Buche. Wer den Wein lieber pur trinkt, zahlt per Glas ab 17 Euro (im Vorjahr noch 16 Euro). Wer es edler bevorzugt, muss noch tiefer in die Tasche greifen: Ein Glas Sekt kostet 21 Euro (statt 19 im Vorjahr), ein Glas Champagner gibt es ab 39 Euro.

Auch alkoholfreie Getränke sind kein Schnäppchen. Eine Flasche Mineralwasser (0,33 Liter) kostet 9,90 Euro. Coca Cola derselben Größe schlägt mit 12,50 Euro zu Buche. Wer sich mit Koffein wach halten möchte, kann zu Red Bull greifen – allerdings kostet eine 0,25-Liter-Dose stolze 15 Euro. Ein kleiner Kaffee kommt wiederum auf 8,50 Euro.

Teures Würstel

Für das berühmte Opernball-Würstchen müssen Gäste heuer 16 Euro berappen, eine Portion Gulaschsuppe kostet ebenfalls 16 Euro – ein Semmerl ist jeweils inklusive. Mit einem Pilzbeuschel um 18 Euro gibt es heuer auch eine vegane Variante.

Der kleine Hunger könnte auch in diesem Jahr ein großes Loch ins Börserl reißen.
Karl Schöndorfer / picturedesk.com

Die hohen Gastronomiepreise dürften die Ballgäste aber kaum abschrecken, denn allein der Eintritt ist bereits eine kostspielige Angelegenheit. Eine Karte für den Opernball kostet 395 Euro, davon sind 35 Euro als Spende inkludiert – im Vorjahr waren es insgesamt 385 Euro.

Wer das Spektakel aus einer Rangloge genießen möchte, muss heuer 25.500 Euro zahlen (2024: 24.500 Euro). Eine Bühnenloge ist mit 15.000 Euro ebenfalls teurer als im Vorjahr (14.000 Euro). Für eine Premium-Bühnenloge mit direktem Blick auf den Ballsaal sind sogar 19.000 Euro hinzublättern.

Positiv sei erwähnt: Auf alle Eintrittskarten und gastronomischen Angebote ist auch heuer ein "Solidaritätsbeitrag" in der Höhe von 10 Prozent fällig. Dieser Zuschlag geht zu 100 Prozent an "Österreich hilft Österreich, eine Initiative für in Not geratene Menschen in unserem Land".

{title && {title} } dob, {title && {title} } Akt. 27.02.2025, 10:40, 27.02.2025, 10:00
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