Rascher und schwerer Verlauf

Lebensgefährliche Infektion in Linz! Person in Spital

Meningokokken-Alarm in Linz: Eine Person liegt schon mit der potenziell lebensbedrohliche Krankheit im Spital. Die Stadt ruft dringend zum Impfen auf.
Oberösterreich Heute
03.04.2025, 15:28

Schock in Linz: Vergangene Woche wurde der Stadt eine Meningokokken-Infektion gemeldet. Die gefährlichen Bakterien können innerhalb weniger Stunden eine Hirnhautentzündung oder Blutvergiftung auslösen – und sogar tödlich enden.

Die betroffene Person wird aktuell stationär im Krankenhaus behandelt. Derartige Erkrankungen sind in Österreich nach dem Epidemiegesetz meldepflichtig, da sie einen raschen und schweren Verlauf nehmen können.

In wenigen Stunden "aus voller Gesundheit zum Tod"

Die potenziell lebensbedrohliche Krankheit wird durch Tröpfcheninfektion übertragen. Besonders gefährdet sind Kleinkinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Die Stadt mahnt jetzt zum schnellen Handeln.

Durch Meningokokken verursachte Erkrankungen seien zwar selten, "stellen jedoch eine sehr ernstzunehmende Infektionskrankheit dar", erklärt der zuständige Stadtrat Michael Raml (FPÖ). Sie könne innerhalb weniger Stunden "aus voller Gesundheit zum Tod führen".

Impfung teilweise kostenlos

Er appelliert deshalb an alle Linzer, die Möglichkeit der vorsorglichen Schutzimpfung zu nutzen. Diese gibt es gegen die wichtigsten Meningokokken-Gruppen (A, C, W, Y und B). Die Stadt bietet derzeit einen Kombinationsimpfstoff gegen die Gruppen A, C, W, Y im Impfservice an.

Für zehn bis 13-Jährige ist sie außerdem kostenlos, wird auch als Schulimpfung angeboten. Informationen zu Terminen und Kosten sind online zu finden.

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