Wien
Wiens Leih-E-Scooter bekommen jetzt Nummerntafeln
Die Stadt gewinnt die Klage gegen einen Leih-Scooter-Anbieter, kann nun die strengeren Regeln einführen. Plus: Es kommen Taferl für Scooter!
Die Stadt Wien hatte die Verträge für Leih-Scooter-Anbieter neu ausgeschrieben. Ein nicht berücksichtigter Anbieter klagte dagegen – und stoppte damit zwischenzeitlich die Umsetzung der strengeren Scooter-Regeln in Wien.
Nur mehr Bird, Lime, Link und Voi in Wien am Start
Nun jubelt die zuständige Verkehrsstadträtin Ulli Sima (SPÖ): Das Verwaltungsgewricht gab der Stadt beim Nachprüfungsverfahren Recht gegeben. Die Neuvergabe der Scooter-Konzessionen an die – insgesamt nur noch vier – ausgewählten betreiber kann damit abgeschlossen und die Verträge zwischen der Stadt und den betreibern Bird, Lime, Link und Voi unterzeichnet werden, heißt es am Mittwoch.
"Ich freue mich sehr, dass das verwaltungsgericht unserer Entscheidung Recht gegebn hat. Nun können wir endlich das Vergabeverfahren abschließen und Teil 2 unseres umfassenden Maßnahmenpakets umsetzen", so Sima.
Maßnahmenpaket gegen Scooter-Chaos kommt
Ein Teil des Pakets ist, dass die Höchstzahl der Scooter in den inneren Bezirken deutlich reduziert wird., was nun auch kontrolliert werden kann. Denn mit dem digitalen Mobilitätsdashboard lasst sich der Standort jedes einzelnen Scooters zu jeder Zeit per GPS – auch rückwirkend – bestimmen. "Ganz neu ist, dass jeder Scooter künftig mit einem Nummernschild ausgestattet ist", so die Mobilitätsstadträtin. Schon mit 1. Juli tritt nun das Maßnahmenpaket in Kraft. Die Frist für die technische Umrüstung der Fahrzeuge ist mit 31. August festgelegt.