Wie heißt die Neos-Chefin?
ORF unterläuft in ZIB2 peinlicher Namens-Fehler
Aufgrund eines falschen Inserts musste sich Martin Thür am Mittwoch bei den ZIB2-Zusehern entschuldigen. Der ORF "taufte" die Neos-Chefin um.
Am Mittwoch stellten die Parteien die Weichen für die kommende Legislaturperiode. Der Nationalrat tritt am Donnerstag zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Am Vortag traten die Klubs der Parteien, also jeweils alle Abgeordneten, zusammen, um Personalfragen zu klären.
Sämtliche Parteien wählten die Spitzenkandidaten und Parteichefs der abgehaltenen Nationalratswahl auch zum oder zur Klubchef/in. Sowohl Herbert Kickl (FPÖ), als auch Karl Nehammer (ÖVP), Beate Meinl-Reisinger (Neos) und Werner Kogler (Grüne) wurden einstimmig und mit 100 Prozent gewählt.
Babler schlechter als Rendi-Wagner
Nur Andreas Babler musste mit rund 86 Prozent bei den eigenen Leuten ein mäßiges Ergebnis hinnehmen. Zwar ist das eine deutliche Mehrheit. Angesichts der Tatsache, dass das für Babler aber sogar weniger Zustimmung bedeutet als dies vor fünf Jahren bei Vorgängerin Pamela Rendi-Wagner der Fall gewesen ist, handelt es sich doch eindeutig um ein mäßiges Resultat für Babler.
Bei der Auflistung der Ergebnisse passierte dem ORF in der "ZIB2" übrigens ein peinlicher Fehler. So wurde die Neos-Chefin im Insert als "Renate Meinl-Reisinger" bezeichnet. Ein Fehler, für den sich Anchor Martin Thür im Anschluss an das Interview mit dem scheidenden Dritten Nationalratspräsidenten Norbert Hofer, bei den Zusehern entschuldigte.
Die Bilder des Tages
Auf den Punkt gebracht
- In der ZIB2-Sendung des ORF unterlief ein peinlicher Fehler, als die Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger im Insert fälschlicherweise als "Renate Meinl-Reisinger" bezeichnet wurde, wofür sich Moderator Martin Thür später entschuldigte
- Am selben Tag stellten die Parteien die Weichen für die kommende Legislaturperiode und wählten ihre Klubchefs, wobei Andreas Babler (SPÖ) mit einem mäßigen Ergebnis von rund 86 Prozent abschloss