Zivilisten getötet

Moskau: "Angriff auf Sumy galt ukrainischen Offizieren"

Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau hätte der Raketenangriff auf Sumy mit mindestens 34 Toten ukrainischen Offizieren gegolten.
Newsdesk Heute
14.04.2025, 15:44
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Das Verteidigungsministerium in Moskau erklärte am Montag, die Armee habe am Sonntag mit zwei ballistischen Raketen vom Typ Iskander "den Ort eines Treffens von Kommandeuren" in der ostukrainischen Stadt Sumy angegriffen.

Zudem warf das Verteidigungsministerium der ukrainischen Führung vor, die Zivilbevölkerung als "menschliche Schutzschilde" zu missbrauchen: "Das Kiew-Regime setzt die ukrainische Bevölkerung weiterhin als Schutzschilde ein, indem militärische Anlagen oder Veranstaltungen mit der Beteiligung von Soldaten im Zentrum einer dicht bevölkerten Stadt platziert werden."

Weltweite Empörung

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow behauptete in Moskau eiskalt vor Journalisten: "Unsere Armee greift nur militärische und mit dem Militär in Verbindung stehende Ziele an."

Die russische Armee hatte am Sonntag das unweit der Grenze gelegene Sumy mit zwei ballistischen Raketen beschossen. Nach Angaben der Rettungskräfte der Stadt wurden bei der Attacke mindestens 34 Menschen getötet und weitere 117 verletzt. Unter den Toten waren auch zwei Kinder, 15 weitere Kinder wurden verletzt.

Der Angriff löste international Entsetzen und Empörung aus. US-Präsident Donald Trump sprach von "einer schrecklichen Sache" und UN-Generalsekretär Guterres zeigte sich "zutiefst beunruhigt und schockiert". Er strafte Peskow Lügen und wies auf ein "verheerendes Muster ähnlicher Angriffe auf ukrainische Städte in den letzten Wochen" hin. Angriffe auf Zivilisten seien "nach dem humanitären Völkerrecht verboten", betonte er.

(Mit Material der AFP)

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