Laut einer Rechnung, die von der Profil-Journalistin Edith Meinhart am Montagvormittag auf Twitter verbreitet wurde, steht das Innenministerium bei der Freiwilligen Feuerwehr Traiskirchen mit 54,390,- Euro in der Kreide. Seit Ende Oktober wurde anscheinend nicht mehr für Einsätze bezahlt.
Brandschutz in
— edithmeinhart (@edithmeinhart)
Laut einer Rechnung, die von der Profil-Journalistin Edith Meinhart am Montagvormittag auf Twitter verbreitet wurde, steht das Innenministerium bei der Freiwilligen Feuerwehr Traiskirchen mit 54.390,- Euro in der Kreide. Seit Ende Oktober wurde anscheinend nicht mehr für die Einsätze bezahlt.
Seit das Flüchtlingslager in Traiskirchen aus allen Nähten platzt, hat sich die Anzahl der Einsätze exponentiell erhöht. Anfang Juli belief sich die Anzahl der Einsätze im Erstaufnahmezentrum auf 125. In der Mehrzahl der Fälle soll es sich zwar um Fehlalarme handeln, dennoch entstehen dadurch Kosten.
Von Seiten des BMI gibt es zu der Rechnung, die am 15. Juli verschickt worden ist, noch keine Stellungnahme. Der Zahlungsrückstand ist schon länger bekannt. SPÖ-Bürgermeister sagte bereits vor drei Wochen, dass der Umgang des Innenministeriums mit der Feuerwehr ein Skandal sei.