"Zack, zack, zack" geht es jetzt für Ex-Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. Am Donnerstag wurde bekannt, dass er eine Stelle bei der Kyatt-Gruppe Immobilien Entwicklung des ehemaligen FPÖ-Sekretärs Siegmund Kahlbacher bekommen werde. Davon ist nun keine Rede mehr.
Wie Kahlbacher nun gegenüber "Ö1 Journal um fünf" angab, sagte der Ex-Parteichef telefonisch ab. Die Begründung: Er soll einen anderen Job gefunden haben. Welcher das sein soll, ist noch nicht bekannt.
Turbulenzen für Strache
Seit dem Skandal um das Ibiza-Video zusammen mit Ex-FPÖ-Politiker Johann Gudenus ist Strache schwer angeschlagen. Nach seinem Rücktritt als Vizekanzler und FPÖ-Chef platzte die türkis-blaue Regierungskoalition. Zuletzt sorgte mutmaßlicher Postenschacher im Vorstand der Casinos Austria für Wirbel.
Bei Strache und anderen Personen wurden Hausdurchsuchungen durchgeführt. Der Vorwurf: Durch politische Absprachen soll der FPÖ-Bezirksrat Peter Sidlo auf einem Novomatic-Ticket in den Aufsichtsrat der Casinos gehievt worden sein. Im Gegenzug soll, so die Vorwürfe in einer anonymen Anzeige, die FPÖ der Novomatic die Reaktivierung des kleinen Glücksspiels in Aussicht gestellt haben. Für alle Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung.
Die Bilder des Tages
(red)