Es ist seit Langem bekannt, dass bestimmte Lebensmittel Gelenkschmerzen lindern und bei der Behandlung chronischer Krankheiten wie Diabetes helfen können, indem sie Entzündungen reduzieren. Jetzt untersuchen Forscher, ob eine entzündungshemmende Ernährung mit Lebensmitteln wie Beeren und fettem Fisch die Symptome von Long Covid behandeln könnte. Ärzte der University of Southern California (USC) kündigten die erste klinische Studie an, in der die Wirkung einer entzündungshemmenden Ernährung auf die Symptome von Long Covid untersucht werden soll. Das Team stützt sich bei der Studie auf jüngste Forschungsergebnisse, die darauf hindeuten, dass Long Covid durch eine hyperinflammatorische Reaktion verursacht werden kann, die auftritt, wenn der Körper das Virus bekämpft und nicht aufhört.
Die Forscher planen, 50 Patienten mit Long-Covid-Erkrankung in die Studie aufzunehmen. Die Hälfte der Teilnehmer erhält einen 30-tägigen entzündungshemmenden Diätplan, während die übrigen ihre normale Ernährung beibehalten. Am Ende des Monats wird das Team bei jedem Patienten die Entzündungsmarker und die Symptome von Covid-Langzeiterkrankungen messen. Wenn die Patienten die diätetische Intervention vertragen und eine Verringerung der Symptome zeigen, werden die Forscher die Studie auf eine größere Gruppe ausweiten.
Diese Lebensmittel könnten gegen Long Covid helfen
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Die Avocado ist reich an einfach ungesättigten Fettsäuren. Gerade das Zusammenspiel zwischen diesen Fettsäuren, Ballaststoffen und Vitamin E sorgt dafür, dass die Avocado ganz weit vorn mitmischt, wenn es um entzündungshemmende Lebensmittel geht.
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Am besten ist Schokolade mit einem Kakaoanteil von über 70%. Diese enthält in der Regel sehr wenig Zucker und hat zudem viele gesundheitsfördernde Eigenschaften. In der Kakaobohne sind viele Flavonoide enthalten, die entzündungshemmend wirken (z. B. das berühmte Epigallocatechingallat (EGCG) aus Grüntee).
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Fetter Fisch (z. B. Lachs) ist eines der entzündungshemmendsten Lebensmittel, da er einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren enthält. Dabei handelt es sich um mehrfach ungesättigte oder "gesunde" Fette, die die Funktion der Zellen im Gehirn, im Herzen und im endokrinen System unterstützen.
Waldlachs
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Lycopin ist das wichtigste Antioxidans, das die Tomate zu einem der besten entzündungshemmenden Lebensmittel macht. Es wird am besten in Verbindung mit einer Fettquelle aufgenommen und scheint besser bioverfügbar zu sein, wenn es gekocht wird – ein Beispiel dafür, dass roh nicht immer am besten ist.
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Beeren sind vollgepackt mit Antioxidantien, den Anthocyanen, die nachweislich Entzündungen und das Risiko von Herzerkrankungen verringern. Weintrauben mit Kernen sind gesünder als kernlose Sorten. Das besondere an den Kernen sind sogenannte antioxidative Stoffe wirken entzündungshemmend und keimtötenden.
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Olivenöl weist dank der einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren antioxidative, entzündungshemmende und gerinnungshemmende Eigenschaften auf. So ist in dem Öl Oleocanthal enthalten, ein Stoff, der anti-entzündlich wirkt.
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Die von außen so unscheinbare Ingwerwurzel verbirgt in ihrem Inneren auch eine breite Palette an medizinisch wirksamen Inhaltsstoffen. So ist Ingwer reich an ätherischen Ölen (über150 Komponenten) sowie Scharfstoffen wie den sogenannten Gingerolen, die für den speziellen fruchtig-scharfen Geschmack mit verantwortlich sind. Ingwer wirkt entzündungshemmend, aktiviert die Darmtätigkeit und war in Laborversuchen gegen verschiedene Viren wirksam.
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Zwiebeln und Knoblauch gehören zu den Amaryllisgewächsen und sind wahre Wunderknollen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen die Heilkraft der Zwiebel. Insbesondere die rote Zwiebel zeichnet sich durch hohe Gehalte der wichtigen Antioxidantien aus. Schwefelverbindungen, Vitamine und Mineralstoffe sind ebenfalls in Zwiebeln enthalten. Sie haben nachweislich antibiotische Eigenschaften, bekämpfen also Bakterien und können so Entzündungen lindern.
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Äußerlich dem Ingwer sehr ähnlich, ist das in Kurkuma (Gelbwurz) enthaltene Curcumin der stärkste natürliche Entzündungshemmer und wird deshalb in der asiatischen Medizin seit Jahrhunderten zur Prävention und Behandlung von Krankheiten eingesetzt. Offenbar kann der Wirkstoff sogar vor Krebs schützen.
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Grüner Tee hat viele gesundheitsfördernden Eigenschaften. Eine davon ist, dass er entzündungshemmend wirkt. Dafür sorgt das enthaltene Epigallocatechingallat (EGCG).
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Die Avocado ist reich an einfach ungesättigten Fettsäuren. Gerade das Zusammenspiel zwischen diesen Fettsäuren, Ballaststoffen und Vitamin E sorgt dafür, dass die Avocado ganz weit vorn mitmischt, wenn es um entzündungshemmende Lebensmittel geht.
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Am besten ist Schokolade mit einem Kakaoanteil von über 70%. Diese enthält in der Regel sehr wenig Zucker und hat zudem viele gesundheitsfördernde Eigenschaften. In der Kakaobohne sind viele Flavonoide enthalten, die entzündungshemmend wirken (z. B. das berühmte Epigallocatechingallat (EGCG) aus Grüntee).
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Fetter Fisch (z. B. Lachs) ist eines der entzündungshemmendsten Lebensmittel, da er einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren enthält. Dabei handelt es sich um mehrfach ungesättigte oder "gesunde" Fette, die die Funktion der Zellen im Gehirn, im Herzen und im endokrinen System unterstützen.
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Lycopin ist das wichtigste Antioxidans, das die Tomate zu einem der besten entzündungshemmenden Lebensmittel macht. Es wird am besten in Verbindung mit einer Fettquelle aufgenommen und scheint besser bioverfügbar zu sein, wenn es gekocht wird – ein Beispiel dafür, dass roh nicht immer am besten ist.
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Die Vorteile von entzündungshemmenden Lebensmitteln sind viel besser bekannt. Fetter Fisch zum Beispiel ist eines der entzündungshemmendsten Lebensmittel, da er einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren enthält. Dabei handelt es sich um mehrfach ungesättigte oder "gesunde" Fette, die die Funktion der Zellen im Gehirn, im Herzen und im endokrinen System unterstützen. Bei den Omega-3-Fettsäuren in diesen Fischen handelt es sich um Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). Es hat sich gezeigt, dass sie bei einigen Patienten die so genannten Triglyceride senken, was wiederum den Blutdruck senken kann. Außerdem unterstützen sie nachweislich die Immunfunktion und die richtige Entwicklung des Fötus. In einer 2021 veröffentlichten Studie wurde festgestellt, dass eine Ernährung mit fettem Fisch die Entzündungswerte bei Erwachsenen mit einem hohen Risiko für Diabetes und Herzkrankheiten verbessert, was nach Ansicht der Experten zur Vorbeugung beider Krankheiten beitragen könnte. EPA und DHA sind vor allem in Lachs, Hering, Sardinen, Makrele, Forelle und Sardellen enthalten.
Auch Früchte wie Beeren, Tomaten und Trauben wirken nachweislich entzündungshemmend. Beeren sind vollgepackt mit Antioxidantien, den Anthocyanen, die nachweislich Entzündungen und das Risiko von Herzerkrankungen verringern. Eine 2018 veröffentlichte Studie legt außerdem nahe, dass Beeren die Wahrscheinlichkeit der Entstehung von Krebs verringern könnten. Gewürze und Aromen wie Kurkuma, Ingwer, Knoblauch und Zwiebeln wirken ebenfalls entzündungshemmend. Vor allem Kurkuma ist reich an Curcumin, einer Verbindung, die nachweislich Schmerzen bei Arthritis lindert und Entzündungen bei Diabetes reduziert.