Die Regierung behält bei den Öffnungen den Drei-Wochen-Rhythmus bei. Dementsprechend stehen die nächsten Lockerungen am 1. Juli bevor. "Heute" hat sich angesehen, was dann wo gilt:
In öffentlichen Verkehrsmitteln fällt die FFP2-Maskenpflicht. Ab 1. Juli braucht man nur mehr einfachen Mund-Nasen-Schutz.
Die FFP2-Maske ist Geschichte und kann durch Stoffmasken ersetzt werden. Weiterhin kein 3G-Nachweis nötig.
Regelung wie im Supermarkt, 10-m2-Regel pro Kunde fällt.
Nicht Teil der Verhandlungen. Heißt: Mindestabstand oder Trennwände, sonst Maske.
3G-Regel, 1-Meter-Abstand und Besuchergruppenlimit fallen, ebenso die Masken. Essen, Trinken auch im Stehen erlaubt, Sperrstunde weg. Ab 22. Juli keine Registrierungspflicht.
Gleiche Regeln wie in der Gastronomie. Ausnahme: Bis 21. Juli gilt bei nicht zugewiesenen Sitzplätzen eine Auslastungsbeschränkung von 75 Prozent der zugelassenen Höchstgrenze des Betriebs.
3G-Nachweis, Tests vor Ort möglich. Verköstigung möglich, 10-m2-Beschränkung fällt, keine Maskenpflicht.
3G-Regel ab 100 Zuschauern/ Teilnehmern, keine Besucherobergrenzen. Maskenpflicht fällt, keine besonderen Regeln für Gastro.
Auch hier gilt die 3G-Regel und es braucht weder FFP2-Maske noch Mund-Nasen-Schutz.
Aufatmen dürfen Fußball-Fans: Sie können die Spiele wieder unmaskiert verfolgen, keine Zuschauerlimits.
Frequency & Co. kommen ohne Masken aus, 3G notwendig.
3G-Regel, Tests vor Ort möglich. Keine Masken notwendig. Verköstigung von Gästen analog zu Regelungen in der Gastronomie. Pro Badegast sind nicht mehr 10 m2 vorgeschrieben.
Keine Obergrenze für Trauergäste, keine Abstandsregeln, auch Maske nicht notwendig.
Eine der größten Änderungen: Auch hier gibt es keine Gästeobergrenzen mehr. Ab 100 Gästen gilt allerdings die 3G-Regel und es besteht Anzeigepflicht für die Hochzeit.
Keine Maskenpflicht, keine 3G-Regel (außer in der Gastronomie), kein Mindestabstand.
Seit September 2020 war die Regierung bei Pressekonferenzen hinter Plexiglas-Wänden aufgetreten. Damit war am Donnerstag Schluss. Die Trennwände hätten nicht zur Botschaft gepasst, dass Österreich wieder zu einer Art Normalität zurückkehrt. Nur die FFP2-Masken beim Ein- und Auszug der Regierung blieben – vorerst – auf. Wohin das Plexiglas verräumt wurde, um es bei Bedarf wieder schnell vorm Gesicht zu haben, ist nicht bekannt.