Wienerin schwer verletzt

Bluttat in Anwaltsbüro "aus Frust" – U-Haft verhängt!

Am Mittwoch wurde die U-Haft über den verdächtigen 53-Jährigen verhängt, der am Montag eine Anwaltskanzlei-Mitarbeiterin (56) schwer verletzt hatte.
Christian Tomsits
06.02.2025, 16:35
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Nach der furchtbaren Messer-Attacke auf eine Kanzlei-Mitarbeiterin (56) legte der gefasste Verdächtige (53) im Verhör mit Kripobeamten ein erschreckendes Geständnis ab. "Aus Frustration" habe er am Montagnachmittag Dutzende Male auf die 56-Jährige Frau eingestochen. Die erfahrene Mitarbeiterin eines Wirtschaftsanwalts war für die Geldausgabe der Besachwalteten zuständig. Sie habe ihm am Montag kein oder zu wenig Geld gegeben.

"Ich wollte sie aber nicht töten", soll der Mann eiskalt angegeben haben. Nun wurde wegen Tatbegehungsgefahr die U-Haft über den Mordversuchs-Verdächtigen aus Wien-Landstraße verhängt. Denn er sei immer wieder vor Ort zu angespannten Treffen gekommen, bei dem der Mann durchaus durch aggressives Verhalten aufgefallen sein soll.

Am Montag habe der Verdächtige dem Opfer zuerst im Innenhof gedroht und einen Faustschlag versetzt, ehe er sein Messer zückte und laut Ermittlern Dutzende Male auf die Frau einstach. Schwerstverletzt schleppte sich das Opfer über die Stiege nach drinnen in die Kanzlei, wo eine Kollegin Hilfe holen konnte.

Festnahme zu Hause

Stunden später fassten Beamte der Bereitschaftseinheit den Verdächtigen nach intensiver Fahndung um 21.13 Uhr vor seiner Wohnung in Wien-Landstraße. Großes Glück: Das Opfer ist stabil, dürfte die Bluttat überleben. Die Unschuldsvermutung gilt.

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