Montagnachmittag gegen 16:30 Uhr, wurden die Feuerwehren Leobersdorf, Kottingbrunn, Schönau und Bad Vöslau zu einem Wohnhausbrand in Leobersdorf (Bezirk Baden) alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der verbaute Terrassenbereich im Erdgeschoss bereits in Vollbrand.
Die Flammen breiteten sich rasch auf das Dachgeschoß des Gebäudes aus und verursachten erheblichen Schaden.
Besonders schwierig gestaltete sich die Arbeit im Dachbereich. Das Dach musste über die Drehleiter geöffnet werden, um Glutnester in den Zwischenlagen zu löschen. Besonderes Augenmerk galt es auch auf eine im Haus gelagerte Sauerstoffflasche, die den Feuerwehreinsatzkräften mitgeteilt wurde.
Drei Hausbewohner konnten sich rechtzeitig ins Freie retten, mussten jedoch aufgrund erlittener Verletzungen von den alarmierten Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht werden.
Bereits um 17.18 Uhr war der Brand unter Kontrolle. Doch die Nachlöscharbeiten waren zeitintensiv, die Suche nach Glutnestern und die Sicherung des Gebäudes dauerten bis in die Abendstunden. Insgesamt waren bei der Brandbekämpfung zwölf Atemschutztrupps eingesetzt.
Um 19.17 Uhr konnte schließlich endgültig Brandaus gemeldet werden. Neben den drei Hausbewohnern, die laut ersten Informationen bereits wieder in häusliche Pflege entlassen werden konnten, befanden sich mehrere Meerschweinchen im Gebäude, die aber leider nicht gerettet werden konnten. Der Schaden durch das Feuer am Gebäude ist enorm.
Im Einsatz standen die FF Leobersdorf, FF Kottingbrunn, FF Stadt Bad Vöslau und FF Schönau/Triesting. Mehrere Rettungskräfte vom Roten Kreuz (Triestingtal, Kottingbrunn, Baden), der Arbeiter Samariterbund Günselsdorf und der Acute Community Nursing (ACN Leobersdorf/Notruf NÖ). Neben Polizeikräfte war auch der Energieversorger vor Ort und ein Techniker von einer Fachfirma wegen des Sauerstoffgeräts, dass eine Hausbewohnerin benötigt.