Über bürokratische Hürden bei einem verpassten Impftermin musste sich eine Angestellte (40) aus NÖ am Donnerstag ärgern. Die Frau hätte ihre zweite Impfung gehabt, konnte wegen eines Migräne-Anfalls das Bett aber nicht verlassen. Weder über die Plattform, noch den impfenden Arzt oder 1450 erreichte die 40-Jährige jemanden, der ihr helfen konnte.
Schlussendlich bekam sie dann online einen Link mit neuen Terminen ab August. „Erst sieben Wochen nach der ersten Impfung", ärgert sie sich. Normalerweise sollte die zweite Dosis beim verabreichten Wirkstoff nach rund vier Wochen verimpft werden.
"Jetzt, wo so groß geredet wird, dass alle wegen der Delta-Variante eine Vollimmunisierung brauchen, verstehe ich nicht, warum man das so kompliziert machen muss", moniert die Frau. "Und die bürokratischen Hürden, weil ausnahmslos alles nur online zu machen ist, sind einfach unglaublich. Alte Menschen haben keine Chance, sogar für mich war das heute migränebedingt nicht so einfach", wundert sie sich.
Notruf 144 stellt klar: "Die Dame hätte sehr wohl einen weit früheren Ersatztermin bekommen, wollte aber nicht so weit fahren. Es wurde ihr eine weitere Option für einen Termin angeboten, sie hat dann selbst einen späteren Termin gebucht." Notruf 144 ärgert die schlechte Darstellung in Zeiten wie diesen.