Seit Samstag sorgen heftige Schneefälle für Ärger auf Wiens Straßen. Viele Gehsteige wurden tagelang nicht geräumt, was zu einer dicken und gefährlichen Eisschicht geführt hat. Verärgerte Anrainer sparen auch nicht mit Kritik an der Stadt Wien und den Räumungsdiensten. Ältere Personen trauten sich teilweise gar nicht mehr auf die Straße und blieben zu Hause.
In Wien-Penzing griffen sogar Anrainer zu den Schaufeln und machten die Wege zu ihren Stiegen auf eigene Faust sauber. "Wenn keiner kommt, muss man eben selber anpacken", erzählt ein Anrainer des Hugo-Breitner-Hofs gegenüber "Heute".
Nun äußert sich die Stadt Wien zu den heftigen Vorwürfen seitens der Bevölkerung. Auf "X" postete man ein Foto mit dem Satz: "Es schneit auch hinterm Schneepflug." Weiters versuchte man die Situation zu erklären, immerhin seitens 2.800 Kilometer Straßenlänge zu putzen – da sei es leider nicht möglich, überall gleichzeitig zu räumen. Gehsteige werden in der Regel von den jeweiligen Liegenschaftseigentümern betreut – Radwege und Straßen fallen in die Zuständigkeit der MA 48.