Am Donnerstagvormittag haben die Wiener Linien das Design der neuen U5 vorgestellt. Klar war: sie wird türkis. Die Farbe haben sich auch die Wiener Architekten als Vorbild für ihr modernes Design genommen. Ihre Entwürfe haben sich in einem EU-weiten Wettbewerb durchgesetzt.
Am Donnerstagvormittag haben die Wiener Linien das Design der vorgestellt. Klar war: sie wird türkis. Die Farbe haben sich auch die Wiener Architekten als Vorbild für ihr modernes Design genommen. Ihre Entwürfe haben sich in einem EU-weiten Wettbewerb durchgesetzt.
Altbekanntes mit einem modernen Touch. Die zwei Wiener Architekturbüros haben sich von der Dynamik der U-Bahn und der inspirieren lassen: "Türkise Querstreifen verleihen dem Raum ein dynamisches und zeitgemäßes Design", so Architekt Robert Diem. Die Arbeitsgemeinschaft hat sich in einer EU-weiten Ausschreibung gegenüber 32 Einreichungen aus acht Ländern behauptet.
Bauarbeiten starten 2018 - fertig 2023
Die Bauarbeiten für die U5 sowie für die Verlängerung der U2 . Entlastet werden durch die Netzerweiterung vor allem die U6 und die Straßenbahnlinie 43. Der erste Streckenabschnitt soll 2023 in Betrieb genommen werden.
Die U5 soll 2023 auf der U2- Trasse vom Karlsplatz bis zur fahren, während die U2 ab dem Rathaus über die Neubaugasse (U3) und Pilgramgasse (U4) zum Matzleinsdorfer Platz geführt wird.
Tausende Arbeitsplätze
Der U-Bahnausbau soll nicht nur Komfort für die Fahrgäste, sondern auch einen Beschäftigungsschub bringen. "Umgerechnet auf die erste Bauphase - also die Verlängerung der U2 bis zum Matzleinsdorfer Platz und dem Bau der U5 bis Frankhplatz/Altes AKH - entstehen bei einer Investitionssumme von ca. 950 Millionen Euro über 16.000 Arbeitsplätze", erklärt Öffi-Stadträtin .
Meinl-Reisinger: Mariahilfer Straße wird durch Bau der U5 zum Millionengrab
Kritik: MaHü wieder Baustellenzone
Kritik kommt von den NEOS: Die U5 werde nicht nur in die Finanzen von Bund und Stadt Wien ein gehöriges Loch reißen. Auch die neu gestaltete Mariahilfer Straße werde so zum Millionengrab: „Pünktlich vor der Wiener Wahl wird mit viel Pomp und Trara eine Fußgängerzone gefeiert, obwohl bereits klar ist, dass sie in Kürze wieder Baustellenzone wird“, ärgert sich Beate Meinl-Reisinger, „Die Neubaugasse wird durch den Neubau der U5 und die Teilung der U2 ab 2018 wieder zu einer riesigen Baustelle.“