Tote in der Türkei

Terror-Schütze war laut Regierung PKK-Mitglied

In der Türkei ist ein Rüstungshersteller angegriffen worden. Die Regierung spricht von einem Anschlag und fliegt Luftangriffe in Syrien und im Irak.
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24.10.2024, 14:56
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Nach dem Anschlag in Ankara ist einer der getöteten mutmaßlichen Attentäter nach offiziellen Angaben als Mitglied der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK identifiziert worden. Die Identität einer weiteren getöteten Angreiferin werde noch geprüft, schrieb Innenminister Ali Yerlikaya auf der Plattform X. Die PKK hat den Anschlag bisher nicht für sich reklamiert.

Bei dem Terrorangriff auf eines der bedeutendsten türkischen Rüstungsunternehmen am Mittwoch hatte es fünf Todesopfer gegeben, mehrheitlich Mitarbeiter des Unternehmens. 22 weitere Menschen wurden verletzt.

Dutzende Luftschläge in Nachbarländern

Die Türkei hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums seither 47 "PKK-Ziele" im Nordirak und in Nordsyrien angegriffen. Laut Verteidigungsminister Yasar Güler sind dabei zahlreiche "Terroristen neutralisiert" worden.

Die von Kurdenmilizen angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) schrieben, die Türkei habe zivile Infrastruktur, Menschenansammlungen und Sicherheitskräfte in Nord- und Ostsyrien angegriffen. Dabei seien mindestens zwölf Zivilisten getötet und 25 weitere Menschen, teilweise schwer, verletzt worden.

PKK kämpft seit Jahrzehnten gegen die Türkei

Die PKK kämpft seit den 1980er-Jahren gegen den türkischen Staat und verübt immer wieder Anschläge. Sie wird von Ankara, der EU und den USA als Terrororganisation eingestuft. Die Türkei geht regelmäßig mit Militäreinsätzen gegen die PKK, deren Hauptquartier in den nordirakischen Kandil-Bergen liegt, und die syrische Kurdenmiliz YPG in Syrien vor. Die YPG führt die SDF an und wird von Ankara als Ableger der PKK betrachtet.

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