Je näher Weihnachten rückt, umso mehr Tiere werden ausgesetzt oder abgegeben. In der vergangenen Woche rückte der Verein Pfotenhilfe gleich mehrfach aus, um Tiere in Not zu bergen. Im Nordwesten Österreichs retteten die Tierschützer drei Katzen vor dem Erfrieren.
Im oberösterreichischen Burgkirchen (Bezirk Braunau) waren vergangene Woche zwei junge Katzen ausgesetzt worden. Der Verein Pfotenhilfe fand die Jungtiere an einer Bushaltestelle. Sie hatten starken Durchfall, sind aber sehr gepflegt und stammen offensichtlich aus Wohnungshaltung, heißt es in einer Aussendung.
Ebenfalls dramatisch: Ein einjähriger Kater wurde in der Stadt Salzburg in einem Karton gefunden. Er war samt Katzentoilette bei den Mülltonnen abgestellt worden. Die Pfotenhilfe sucht nun nach Hinweisen zu den Besitzerinnen und Besitzern.
Kurz vor Weihnachten erinnern die Tierschützer an die Folgen, die Haustiere als Spontankäufe häufig haben: "Spontane Tierkäufe erzeugen oft großes Tierleid", erklärt die Geschäftsführerin der Pfotenhilfe, Johanna Stadler. Nach Weihnachten würden Welpen, Kaninchen oder Meerschweinchen dann bei der Pfotenhilfe oder auf der Straße landen. "Lebendgeschenke sind daher ein absolutes No-Go!", appelliert Stadler daher.
in der oberösterreichischen Gemeinde Lochen am See (Bezirk Braunau) stand am vergangenen Sonntag plötzlich ein Minischwein auf der Straßenkreuzung und verursachte um ein Haar einen Verkehrsunfall.
Es wurde von Pfotenhilfe-Mitarbeitern geborgen und versorgt, bis sich nach zwei Tagen der Halter aufgrund eines Aufrufs in sozialen Medien meldete und es abholte.