Große Trauer im italienischen Ski-Team: Mit Matilde Lorenzi ist eines der größten Talente des Skisports verstorben. Die 19-jährige Speedspezialistin stürzte am Montag bei einem Trainingslauf in Val Senales im Südtirol schwer. Einen Tag später erlag sie einem Schädel-Hirn-Trauma. Die Bestürzung und Anteilnahme ist nach dem Tod der jungen Sportlerin groß.
Die ehemalige slowenische Skirennfahrerin Tina Maze konnte es nicht fassen. Unter einem Beitrag ihres Arbeitgebers Eurosport schrieb die 41-Jährige: "Das tut weh. Unser Sport ist so gefährlich und erlaubt keine Fehler. Das sollten wir uns einprägen!"
Auch aus dem italienischen Ski-Team gab es bereits Reaktionen auf die tragische Nachricht. Sofia Goggia nahm auf Instagram Abschied von Lorenzi. Die Olympia-Siegerin von 2018 postete ein Bild der verstorbenen Speedspezialistin und schrieb dazu: "Ein Gebet".
Ebenso drückte der internationale Skiverband FIS seine Trauer über das Ableben von Lorenzi aus. Der Verband schrieb auf "X": "Der FISI trauert, steht an der Seite ihrer Familie, ihrer Freunde und aller, die Matilde geschätzt haben, und wird ihr Andenken heute und immer in Ehren halten."
"Die FIS schließt sich FISI-Präsident Flavio Roda und der gesamten italienischen Wintersportgemeinschaft in ihrer Trauer an, einschließlich der Trainer, Athleten, Mannschaftskameraden, des Bundesrates und aller FISI-Mitarbeiter."
Lorenzi war Teil der italienischen Armee und übte die Funktion eines Korporals aus. Die Nachricht ihres Todes wurde vom Verteidigungsministerium bekannt gegeben.
"Das Ministerium und Minister Guido Crosetto drücken ihr tiefstes Beileid aus und umarmen die Familie und Kollegen von Matilde Lorenzi".
Die italienische Politikerin und ehemalige Oberbürgermeisterin Mailands Letizia Moratti kondolierte den Angehörigen Lorenzis auf X. In ihrem Post schrieb sie: "Es schmerzt daran zu denken, dass sie in ein paar Tagen 20 Jahre alt geworden wäre. Eine herzliche Umarmung für die Familie und alle, die um sie trauern."