Schwere Verletzung

Kirchgasser verrät, warum Shiffrin Trauma nicht loswird

Mikaela Shiffrin schrieb im Slalom Geschichte. Im Riesenslalom kämpft sie mit einer Blockade. ÖSV-Ikone Michaela Kirchgasser erklärt ihr Trauma.
Sport Heute
25.02.2025, 09:49

Ski-Superstar Mikaela Shiffrin triumphierte am Sonntag zum 100. Mal. Die erfolgreichste Alpine aller Zeiten verbesserte mit dem Siegesjubiläum den eigenen Rekord im Weltcup. In den ersten zwei Rennen in Sestriere hatte noch wenig darauf hingedeutet, dass es im dritten Anlauf des Wochenendes so weit sein könnte.

Shiffrin war in den Riesenslaloms in Italien chancenlos, konnte an beiden Renntagen Tränen der bitteren Enttäuschung nicht zurückhalten. Im Slalom zeigte sich die US-Amerikanerin wie ausgewechselt. Kein Zufall.

Shiffrin war erst kurz vor der Ski-WM in Saalbach von ihrer Verletzung zurückgekehrt, hatte sich beim Sturz in Killington eine Stichwunde im Bauchbereich zugezogen. Seither kämpft sie mit einem Riesenslalom-Trauma. Bei der WM ließ sie die Disziplin aus. In Sestriere war die mentale Blockade für alle Zuschauer deutlich zu erkennen.

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ÖSV-Ikone Michaela Kirchgasser erklärt nun bei "Sport und Talk aus dem Hangar 7" auf "ServusTV" die Hintergründe: "Sie haben stundenlang dieses Sturzvideo angeschaut und haben nie gesehen, wo die Verletzung mit Skistock passiert ist. Das zu verarbeiten. Ein Kreuzband, Knieverletzungen, Knochenbrüche. Das ist alles Part of the Game. Da kennt man die Dauer, die Schmerzen und die Therapie. Bei ihr hat man überhaupt nicht gewusst, was und wie. Sie selbst sagt, wenn sie die Riesentorlaufskier anhat, ist es aus."

Die Salzburgerin erinnert sich an den verhängnisvollen Killington-Sturz: "Sie ist definitiv keine, die auf Drama aus ist. Im Sinn von jetzt habe ich den Hunderter nicht gemacht und jetzt bleibe ich da beleidigt liegen. Da habe ich mir schon gedacht, dass da etwas sein muss, weil sonst bleibt eine Mikaela Shiffrin nicht liegen. Die ist so nicht, denn sie ist eine der aller fairsten, die je auf einer Skipiste unterwegs gewesen sind."

Kirchgasser über Shiffrins historischen "Hunderter" am Sonntag: "Es hat noch nie jemand das geschafft, was sie geschafft hat. Das ist über ein Jahrzehnt absolute Spitzenklasse."

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 25.02.2025, 11:35, 25.02.2025, 09:49
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