Die Schweizerin belegte in der Vorsaison Platz zwei im Gesamtweltcup. Um die große Kugel diesmal in den Händen zu halten, müssen natürlich kräftig Punkte her. Mit Platz zwei in Sölden ist Gut ein guter Saisonstart gelungen. Doch die Rennen in Übersee schienen kein Thema zu sein. Grund: Ihre späte Corona-Impfung.
Denn Gut ließ sich erst unmittelbar vor dem Auftaktrennen in Sölden die erste Dosis des Biontech-Vakzins verpassen. Für die Einreise in die USA sind aber beide Dosen und eine Frist von mindestens zwei Wochen nach dem zweiten Stich vorgeschrieben. Dennoch soll Gut am Samstag in Killington im Riesentorlauf an den Start gehen. Wie ist das möglich?
Impf-Trick von Gut
In der Schweiz hat man die Antwort: Laut "Blick" ließ sie nach dem ersten Stich nicht die übliche Wartezeit von vier Wochen verstreichen, sondern holte sich die zweite Impfung früher ab. Die "Turbo-Impfung" ist nicht unumstritten. Beim Impfstoff von Biontech/Pfizer ist laut dem empfohlenen Impfschema ein Minimalabstand von 21 Tagen vorgesehen.
Walter Reusser, Alpin-Chef der Schweizer, will sich zur "Causa Gut" nicht im Detail äußern. Er meint nur: "Grundsätzlich kommentieren wir das Thema nicht. Gleichzeitig versuchen wir aber, alle Athleten – egal, wie sie zu Corona stehen – sportlich bestmöglich zu unterstützen."
-
Josef Ferstl stürzte vor dem Saisonstart im Riesenslalomtraining und zog sich dabei einen Faszienriss im Oberschenkel zu. Die Folge: drei bis vier Wochen Pause.
Gepa
-
Maximilian Lahnsteiner zog sich wenige Tage vor dem Saisonstart im Riesenslalom-Training einen Kreuzbandriss zu. Der ÖSV-Athlet gewann im Vorjahr die Gesamtwertung im Europacup, wollte heuer mit 25 Jahren im Weltcup so richtig durchstarten. Stattdessen ist die Saison für ihn nun schon gelaufen.
Gepa
-
Die Schattenseiten des Ski-Weltcups. Diese Stars haben sich vor und während der Saison 2021/22 schwer verletzt.
Gepa
-
Wendy Holdener hat sich unmittelbar vor dem Saisonstart an beiden Händen verletzt. Die Schweizerin zählt zur absoluten Elite. Bei einem Sturz von einem Trainingsgerät brach sie sich an beiden Händen jeweils den Kahnbeinknochen. Eine Operation ist nicht nötig, aber eine mehrwöchige Pause.
GEPA
-
Nicole Schmidhofer stürzte im Dezember 2020 in Val d'Idsere schwer. Die Kärntnerin zog sich äußerst komplizierte Verletzungen zu. Ihr Knie war völlig zerstört. Sie ist noch auf ihrem langen Weg zurück. Im Oktober stand die Weltmeisterin erstmals wieder auf Skiern. An Rennen ist noch kein Hindenken.
GEPA
-
Lisa Grill wollte heuer erste Ausrufezeichen im Weltcup setzen. Kurz vor dem Saisonstart in Sölden ist klar: Ihre Verletzung nach einem Sturz im Europacup im vergangenen Februar ist schlimmer als gedacht. Der Schienbein ist nicht richtig zusammengewachsen. Die 21-jährige Österreicherin brauchte Mitte September eine Operation, um das zu korrigieren. Das Schienbein wurde aufgebohrt, ein kürzerer Marknagel eingesetzt. Die Saison muss sie abschreiben.
Gepa
-
Neben Holdener verpasst ein zweiter Schweizer Star den Saisonstart. Corinne Suter zog sich bei einem Trainingssturz Ende September Schürfwunden im Gesicht und Knochenprellungen an beiden Schienbeinen zu. Sölden kommt für sie zu früh. Sie dürfte aber nicht allzu lang ausfallen.
GEPA
-
Kajsa Vickhoff Lie erholt sich noch von den schweren Auswirkungen ihres Crashs im Super-G am San-Pellegrino-Pass. Norwegens Ski-Hoffnung brach sich im Frühjahr das Schien- und Wadenbein, brauchte eine Operation. Danach wurden Knochenfragmente unterhalb des Knies gefunden. Auch für sie kommt der Saisonstart wohl noch zu früh.
Instagram
-
Für das ÖSV-Talent Lisa Hörhager ist die Saison vorbei, ehe sie begonnen hat. Die 20-Jährige am im Riesenslalom-Training schwer zu Sturz. Dabei erlitt sie schwere Knieverletzungen: Riss des vorderen Kreuzbandes, Außen- und Innenmeniskuseinriss sowie ein Einriss der Patellasehne.
GEPA
-
Die US-Amerikanerin Alice Merryweather direkt nach ihrem schweren Sturz und drei Wochen nach der Gesichtsverletzung. Die schweren Schürfwunden sind gut verheilt. Aber: Ihre Knieverletzungen zwingen sie zum vorzeitigen Saisonende. Merryweather stürzte in der Saisonvorbereitung im Training.
Instagram
-
Josef Ferstl stürzte vor dem Saisonstart im Riesenslalomtraining und zog sich dabei einen Faszienriss im Oberschenkel zu. Die Folge: drei bis vier Wochen Pause.
Gepa
-
Maximilian Lahnsteiner zog sich wenige Tage vor dem Saisonstart im Riesenslalom-Training einen Kreuzbandriss zu. Der ÖSV-Athlet gewann im Vorjahr die Gesamtwertung im Europacup, wollte heuer mit 25 Jahren im Weltcup so richtig durchstarten. Stattdessen ist die Saison für ihn nun schon gelaufen.
Gepa
-
Die Schattenseiten des Ski-Weltcups. Diese Stars haben sich vor und während der Saison 2021/22 schwer verletzt.
Gepa
-
Wendy Holdener hat sich unmittelbar vor dem Saisonstart an beiden Händen verletzt. Die Schweizerin zählt zur absoluten Elite. Bei einem Sturz von einem Trainingsgerät brach sie sich an beiden Händen jeweils den Kahnbeinknochen. Eine Operation ist nicht nötig, aber eine mehrwöchige Pause.
GEPA
-
Schlierenzauer im Jänner 2021 bei einem seiner letzten Sprünge. Nach der schweren Verletzung lässt er sich seine Zukunft noch lange offen. Er fliegt aus allen ÖSV-Kadern. Erst am 21. September 2021 erklärt er schließlich seinen Rücktritt.
Gepa
-
Es ist ein Abschied durch die Hintertür. Keine Abschieds-Pressekonferenz, keine großen Worte. Auf seiner Homepage schreibt Schlierenzauer an die Fans: "Meine aktive Karriere zu beenden, ist mir nach all dem, was ich als Spitzensportler erleben durfte, nicht leicht gefallen. Wenn ich zurückblicke, sehe ich eine emotionale Reise, die mich Grenzen verschieben hat lassen, mir aber auch Grenzen aufgezeigt hat. Der Skisprungsport hat mir unglaublich viel Freude bereitet, mir sehr viel an Erfahrung gebracht. Es war eine einzigartige und gefühlsintensive Reise, die nun anders weitergeht."
Gepa
-
Superadler Gregor Schlierenzauer hat seine Karriere beendet. Die Laufbahn von Österreichs Rekordspringer in Bildern.
Gepa
-
Gregor Schlierenzauer strahlt über seinen ersten Weltcupsieg. Dem Teenager gelingt am 3. Dezember 2006 die Sensation, er gewinnt in Lillehammer vor dem Norweger Ander Jacobsen und dem polnischen Star Adam Malysz.
picturedesk.com
-
In dieser Montur gelingt Schlierenzauer vor knapp 15 Jahren der Sprung vom Talent zum Shootingstar.
picturedesk.com
-
Bei der Skiflug-WM 2008 in Oberstdorf krönt sich der blutjunge Schlierenzauer sowohl im Einzel als auch im Team zum Weltmeister.
Gepa
-
In seiner dritten Saison im Weltcup dominiert der Innsbrucker seine Sportart. Schlierenzauer gewinnt 2008/09 die große Kristallkugel. Es wird eine zweite folgen.
Gepa
-
Strahlende Gesichter! In Vancouver vergolden sich die österreichischen Superadler 2010. Wolfgang Loitzl, Andreas Kofler, Thomas Morgenstern und Gregor Schlierenzauer springen im Team zum Olympiasieg. Im Einzel holt Schlierenzauer sowohl auf der Normal- als auch der Großschanze Bronze.
Gepa
-
2011 räumt der ÖSV-Star bei der Nordischen Ski-WM in Oslo ab. Gold auf der Großschanze im Einzel, Doppel-Gold in den Teambewerben.
Gepa
-
Österreich wird 2012 Skiflug-Weltmeister. Andreas Kofler, Martin Koch, Gregor Schlierenzauer und Thomas Morgenstern jubeln im norwegischen Vikersund.
Gepa
-
2013 krönt er die Fabelsaison mit seinem zweiten Gesamtsieg bei der Vierschanzentournee. Nach 2012 schlägt er zum zweiten Mal beim prestigeträchtigen Skisprung-Wettkampf zu.
Gepa
-
Nur ein Jahr später gewinnt Schlierenzauer in Lillehammer. Es ist sein 53. Weltcupsieg und wird ihm ewig in Erinnerung bleiben. Warum, wird er erst später realisieren. Obwohl er noch bis 2021 springt ist es der letzte Einzelsieg des Rekordmannes.
Gepa
-
Das Lächeln über den Sieg in Lillehammer. Dort, wo er einst sein erstes Weltcupspringen gewann, schließt sich acht Jahre später der Kreis. In der Saison 2013/14 beginnt seine einstige Dominanz zu schwinden.
Gepa
-
In den Folgejahren verschwindet das Lächeln zusehends von seinen Lippen. Der Ausnahmeathlet sucht die Form früherer Tage, findet aber nie mehr zu alter Stärke zurück.
Gepa
-
Nach langer Durststrecke tastet sich Schlierenzauer 2019 zurück an die Weltspitze, erreicht in der Weltcupsaison vier Top-Ten-Platzierungen. Dann kommt die Pandemie und erwischt den Tiroler besonders hart. Schlierenzauer erkrankt im November 2020 an Covid-19 und hat unter schweren Symptomen zu kämpfen. Er ist lange außer Gefecht, dann im Frühjahr der nächste Rückschlag: Kreuzbandriss.
Gepa
-
Schlierenzauer im Jänner 2021 bei einem seiner letzten Sprünge. Nach der schweren Verletzung lässt er sich seine Zukunft noch lange offen. Er fliegt aus allen ÖSV-Kadern. Erst am 21. September 2021 erklärt er schließlich seinen Rücktritt.
Gepa
-
Es ist ein Abschied durch die Hintertür. Keine Abschieds-Pressekonferenz, keine großen Worte. Auf seiner Homepage schreibt Schlierenzauer an die Fans: "Meine aktive Karriere zu beenden, ist mir nach all dem, was ich als Spitzensportler erleben durfte, nicht leicht gefallen. Wenn ich zurückblicke, sehe ich eine emotionale Reise, die mich Grenzen verschieben hat lassen, mir aber auch Grenzen aufgezeigt hat. Der Skisprungsport hat mir unglaublich viel Freude bereitet, mir sehr viel an Erfahrung gebracht. Es war eine einzigartige und gefühlsintensive Reise, die nun anders weitergeht."
Gepa
-
Superadler Gregor Schlierenzauer hat seine Karriere beendet. Die Laufbahn von Österreichs Rekordspringer in Bildern.
Gepa
-
Gregor Schlierenzauer strahlt über seinen ersten Weltcupsieg. Dem Teenager gelingt am 3. Dezember 2006 die Sensation, er gewinnt in Lillehammer vor dem Norweger Ander Jacobsen und dem polnischen Star Adam Malysz.
picturedesk.com