. So können Sie diese verwirklichen.
Eine Weltreise, ein Buch schreiben oder eine Sprache lernen! Laut Umfragen wünscht sich jeder Zweite eine längere Auszeit vom Job. Weil auch bei den Arbeitgebern das zunimmt, gibt es immer mehr Unternehmen, die so etwas möglich machen.
Generell gibt es drei Formen:
Der unbezahlte Urlaub
Bildungskarenz
Sie dauert mindestens zwei Monate und höchstens ein Jahr. In dieser Zeit bekommt der Arbeitnehmer Arbeitslosengeld. Die Bildungskarenz wird zwischen Arbeitgeber und -nehmer vereinbart, kann frühestens nach 7 Monaten in Anspruch genommen werden. Während der Auszeit zahlt das AMS.
Vorteil: Kann relativ kurzfristig geplant werden.
Nachteil: Weiterbildung muss nachweisbar sein.
"Sabbatical"
Man arbeitet etwa vier Jahre Fulltime, bekommt aber nur den Lohn für 30 Stunden. Mit den gesammelten Überstunden
kann man dann bis zu einem Jahr auf Urlaub gehen. Monika Sperber, Pressesprecherin des Krankenanstaltenverbunds Wien (KAV) hat dabei Asien bereist.
Vorteil: Man kann machen was man will.
Nachteil: Man muss lang im Voraus planen.
"Die schönste Zeit in meinem Leben", sagt sie. "Auch mein Arbeitgeber hat profitiert: Ich habe auf meinen Reisen viel
gelernt, etwa wie man Stress bewältigen kann."