Vor drei Jahren verstarb Jeff Shiffrin nach einem tragischen Haushaltsunfall. Der Vater der erfolgreichsten Skifahrerin aller Zeiten wurde nur 65 Jahre alt.
Sein Ableben hat bei seiner Tochter eine große Lücke hinterlassen. Die Beziehung zwischen der Athletin und dem Papa war eng. Der Tod hat die heute 27-Jährige tief erschüttert. Shiffrin musste sich eine Auszeit vom Weltcup nehmen, pfiff auf Kristallkugeln, suchte danach nach ihrer Form, brach nach den ersten Siegen ohne ihren Vater im Zielraum in Tränen aus.
Am Donnerstag erinnert die US-Amerikanerin auf Instagram an den geliebten Menschen, der vor drei Jahren so abrupt aus dem Leben gerissen wurde. Sie tut das auf außergewöhnliche Weise. Nicht, wie mehrfach in den letzten Jahren in Form von Fotos und Videos aus dem Familienarchiv. Shiffrin zeigt sich von ihrer verletzlichsten Seite und rührt damit ihre Fans.
Shiffrin teilt ein Foto am Totenbett. Sie ist auf einem Bild zu sehen, wie sie ihren Vater im Spital umarmt, sich verabschiedet.
Ihr Lebensgefährte, Ski-Superstar Aleksander Aamodt Kilde, reagiert mit zwei Herz-Emojis. Die beiden sind das Traumpaar des Weltcup-Zirkus, beflügeln einander in den vergangenen Monaten gegenseitig zu Spitzenleistungen. Shiffrin dominiert bei den Damen schier nach Belieben, hat Ex-Rekordhalterin Lindsey Vonn überholt, liegt nur noch einen Weltcupsieg hinter der magischen 86er-Marke von Ingemar Stenmark.
Kilde gibt Shiffrin aber auch abseits der Piste Kraft. Er steht ihr an einem besonders schweren Tag bei. Am 2. Februar 2020 verstarb Papa Jeff.