Die Fachgruppe Taxi verzeichnet durchwegs positive Reaktionen. Vorteil: Die Fahrzeuge sind nun sauberer. Qualmen kommt teuer: Bei Nichteinhaltung drohen den Lenkern künftig Strafen von bis zu 7000 Euro (!)
Seit dem 2. März gilt in niederösterreichischen Taxis absolutes Rauchverbot. Die Unternehmer haben die neue Verordnung aber mit sehr gemischten Gefühlen zur Kenntnis genommen und große Umsatzeinbußen befürchtet. Die schlimmsten Vermutungen haben sich bislang aber nicht bestätigt. Die Fahrgäste bleiben nicht aus. Wenn das Rauchverbot überall eingehalten wird, dann bleibt einem Fahrgast ohnehin keine Wahl, berichtet Gottfried Gorfer, Chef der Fachgruppe Taxi. Und damit, dass die Verordnung eingehalten wird, ist zu rechnen: Schwarzen Schafen drohen Strafen von bis zu 7000 Euro. Es war bisher vielmehr so, dass sich die Gäste gewundert haben, dass sie rauchen durften, erzählt Gorfer.
Seit drei Jahren chauffiert Christine Bensch, selbst Raucherin, ihre Fahrgäste durch Baden. Sie begrüßt die neue Verordnung auch deshalb, weil die Autos dadurch sauberer bleiben: Ich habe schon vorher versucht, meinen Wagen rauchfrei zu halten. Ein Problem sei das Rauchverbot ohnehin nur bei längeren Fahrten. Innerhalb der Stadt hätten die Kunden kein Problem, auf die Zigarette zu verzichten.