Schock-Tat Donnerstagnachmittag in Eidenberg (Bezirk Urfahr-Umgebung): Postler Reinhold Altmüller (43) war gerade dabei, einen Brief zuzustellen, saß noch in seinem Auto - als eine psychisch kranke Frau (ebenfalls 43) aus dem Haus stürmte. Mit einem Messer in der rechten Hand! Der Mann wurde schwer verletzt, schwebt aber nicht in Lebensgefahr.
Schock-Tat Donnerstagnachmittag in Eidenberg (Bezirk Urfahr-Umgebung): Postler Reinhold Altmüller (43) war gerade dabei, einen Brief zuzustellen, saß noch in seinem Auto – als eine psychisch kranke Frau (ebenfalls 43) aus dem Haus stürmte. Mit einem Messer in der rechten Hand! Der Mann wurde schwer verletzt, schwebt aber nicht in Lebensgefahr.
Die 43-Jährige riss die Autotür auf, stach sofort auf den Briefträger ein, verletzte ihn an Bauch und Hals. Trotzdem schaffte es das Opfer noch, seinen Wagen wieder in Bewegung zu setzen, um zu flüchten. Er fuhr rund 100 Meter weit zu einem Bauernhaus in der Nähe, die Bewohnerin verständigte die Rettung.
Nach der Erstversorgung wurde der Postler per Heli ins AKH Linz geflogen und dort operiert. Die Stichverletzung am Hals war einen Zentimeter tief und wurde genäht. Ebenso eine weitere am Rücken.
Die 43-jährige Täterin wurde stundenlang einvernommen. Laut Polizei ist sie psychisch krank. Ein Haftbefehl wurde erlassen und die Beschuldigte in der Nacht auf Freitag in die geschlossene Abteilung der Landesnervenklinik eingeliefert.
Postler will zurück in den Job
Reinhold Altmüller ist ledig und keine Kinder, wie er am Freitag im Krankenhaus bei einem Medientermin wissen ließ. Allerdings wohnt seine 16-jährige Nichte bei ihm. Seit 21 Jahre ist der Mann schon bei der Post.
Das Attentat sieht er gelassen. Sobald er auskuriert ist, will Altmüller wieder normal Dienst machen und hat auch keine Angst. Er werde weiterhin offen auf seine Kunden und die Menschen zugehen. Jetzt muss er aber erst einmal vier Wochen im Krankenhaus und weitere vier Wochen zu Hause bleiben.