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Olympiasieger verlässt nach Amputation Intensivstation

Unglaubliche Wende um Roman Kostomarow! Der Eiskunstlauf-Olympiasieger lag eigentlich schon im Sterben. Jetzt verlässt er die Intensivstation.

Heute Redaktion
Roman Kostomarow verlässt die Intensivstation
Roman Kostomarow verlässt die Intensivstation
imago sportfotodienst, Instagram

Kostomarow erlitt am 10. Januar eine schwere Lungenentzündung als Folge einer Corona-Infektion. Sein Gesundheitszustand wurde immer schlechter. Der Russe wurde ins künstliche Koma versetzt. Um sein Leben zu retten, mussten ihm die Füße und Teile der Hände amputiert werden. Daraufhin erlitt er Gehirnblutungen und zwei Schlaganfälle.

Doch nach einem harten Kampf der Ärzte um sein Leben gibt es nun gute Nachrichten. Kostomarow konnte vor etwas mehr als einer Woche aus dem künstlichen Tiefschlaf geholt werden und endlich wieder mit seiner Frau sprechen. Seit 2014 ist er mit der Ex-Eiskunstläuferin Oksana Domnina verheiratet, hat mit ihr zwei Kinder. Sie wich während seines Spitals-Aufenthalts nicht von seiner Seite. 

Nun darf sie hoffen, bald mit dem 46-Jährigen das Krankenhaus verlassen zu können. Laut dem russischen Portal "sportmk.ru" soll Konstomarow nun nämlich von der Intensivstation auf eine normale Station verlegt werden. Mittlerweile soll der Olympiasieger von 2006 wieder selbstständig atmen können. Sein Choreograf Ilya Averbukh erklärte gegenüber russischen Medien: "Ich kann sagen, dass Roman bei Bewusstsein ist, er versteht alles, er ist bereit zu kämpfen, bereit, vorwärtszugehen."

Als Kostomarow am 8. Februar Geburtstag hatte, postete Domnina eine Liebeserklärung auf Instagram. "Vor genau einem Jahr hätten wir uns selbst im gruseligsten Traum nicht vorstellen können, dass es zu einer solchen Wende in unserem Leben kommen könnte", schrieb sie und appellierte weiter an den Kampfgeist ihres Mannes: "Alles Gute zum Geburtstag, mein Held, mein Stärkster, mein Liebling, mein Champion in allem!"

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