Traurige Bilanz

Österreichs Ski-Stars sind schon ein Jahr lang sieglos

Ein trauriges Jubiläum für die ÖSV-Stars. Seit genau einem Jahr sind die Männer im Weltcup sieglos. Eine Durststrecke, die es schon lange nicht gab.
Sport Heute
25.02.2025, 17:06

Am 25. Februar 2024 raste Manuel Feller im Slalom von Palisades Tahoe zum Sieg, katapultierte sich im zweiten Durchgang noch vom dritten Rang auf Platz eins vor. Es ist ein Erfolg, der im Gedächtnis der rot-weiß-roten Ski-Fans geblieben ist. Denn es war der letzte Weltcup-Triumph eines österreichischen Skiläufers.

Seither sind saisonübergreifend 33 Weltcuprennen absolviert worden, und kein einziges Mal stand ein ÖSV-Star ganz oben, wurde bei einem Rennen Österreichs Hymne gespielt.

Immerhin holten die ÖSV-Stars in diesem Zeitraum neun Podestplätze. Und Raphael Haaser raste bei der Heim-Weltmeisterschaft in Saalbach sensationell zum Riesentorlauf-WM-Titel. Als Weltcup-Erfolg zählt dies aber freilich nicht. Deshalb hält die rot-weiß-rote Durststrecke bei den Männern an.

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Zum Vergleich: Im selben Zeitraum gewannen die Erzrivalen aus der Schweiz unglaubliche 18 Weltcupsiege, also mehr als die Hälfte aller seither absolvierten Bewerbe. Eine vergleichbare ÖSV-Negativ-Serie hatte es zuletzt Anfang der 1990er Jahre gegeben, als Günther Mader im März 1992 nach 34 Rennen ohne Sieg triumphierte. Der traurige Negativ-Rekord liegt bei 44 Weltcuprennen, endete 1987.

Die Sieglos-Serie gilt aber freilich nur für die Männer, denn die ÖSV-Frauen haben seither immerhin drei Weltcuprennen gewinnen können – dreimal triumphierte Conny Hütter.

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