"Heute"-Leser Kurt stieß am Samstag auf einen Artikel über Katzen, die gewisse Wildpflanzen nicht fressen sollten, als ihn ein Trauma vergangener Tage einholte. Im Vorjahr sanierte der Kärntner aus dem Bezirk Althofen in seinem Haus das Badezimmer. Der Kater musste im Zuge der Bauarbeiten übersiedeln und den ganzen Tag in ein und demselben Zimmer verharren. Laute Geräusche und Einsamkeit sollen das Fass beim Kater zum Überlaufen gebracht haben – bei der Rückkehr seines Herrchens biss Fuzzy zu.
Was anfangs wie ein harmloser Biss aussah, wurde schnell zum Drama: Mit immer stärker werdenden Schmerzen musste Kurt in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die Diagnose ließ nichts Gutes vermuten: Durch den Biss von Kater Fuzzy erlitt der 55-Jährige eine gefährliche Blutvergiftung. Eine knapp einstündige Not-Operation war die Folge.
Die Operation verlief erfolgreich. Trotzdem mussten sowohl Kurt, als auch Fuzzy mehrmals zum Arzt. Im Zuge der Not-OP musste sogar eine polizeiliche Anzeige erstattet werden – deswegen musste Fuzzys Verhalten gleich zweimal von einem Tierarzt untersucht und evaluiert werden.
Eine mögliche Einschläferung wegen der Beiß-Attacke ließ Katzenbesitzer Kurt nicht zu, denn: "Am Ende war es unsere Schuld, weil wir Fuzzy in ein Zimmer eingesperrt hatten und er durch die lauten Bauarbeiten im Haus wahrscheinlich komplett verunsichert wurde", gab sein Besitzer im "Heute"-Talk zu.
Die Narben des Bisses verheilten erwartungsgemäß. Nichtsdestotrotz ist die rechte Hand des Katerbesitzers nicht vollends in gewohntem Zustand, denn: Immer wieder klage Kurt über extreme Schmerzen. Manchmal würde seine Hand auch "heiß laufen" und warm werden. Sein Arzt empfahl dem 55-jährigen Kärntner, sich eine weitere Operation zu unterziehen. Dies lehnte er jedoch ab.
Den Biss verzieh Kurt seinem Fuzzy. Bleibt zu hoffen, dass es zwischen dem Kärntner und dem Kater weiter so harmonisch weitergeht – trotz Biss und Narbe.