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Mini zeigt urbane Micro-Häuser für die Großstadt

Beim London Design Festival zeigt Mini die Living Urban Cabin – konzipiert für eine gemeinschaftliche Nutzung im knappen urbanen Raum.
Heute Redaktion
13.09.2021, 23:12

Der Bedarf an vielseitig einsetzbaren, gemeinschaftlichen Orten, Co-Housing-Lösungen und Wohngemeinschaften steigt insbesondere dort, wo die immer weiter voranschreitende Urbanisierung privaten Raum mehr und mehr zu einem Luxusgut werden lässt. So auch in der britischen Hauptstadt London. Darum präsentiert die britische BMW-Tochter Mini beim am Samstag beginnenden London Design Festival die Installation Mini Living Urban Cabin: ein modulares Konstrukt, konzipiert für eine gemeinschaftliche Nutzung – zum Lernen, Lesen, Begegnen und Leben. Es ist bereits das vierte Projekt, das die Initiative Mini Livinig gemeinsam mit internationalen Architekten und Designern umsetzt.

Bewohner in Fokus rücken

Mini Living ist ein langfristiges Entwicklungsprojekt, das sich mit der Zukunft des urbanen Lebensraums beschäftigt. Es setzt sich mit der Frage auseinander, wie kreativer Umgang mit Raum durch innovatives Design das Leben in der Stadt verbessern und die Bedürfnisse ihrer Bewohner stärker in den Fokus rücken kann. "In einer immer gleichförmigeren urbanen Welt können wir Design dazu nutzen, Räume in sinn- und bedeutungsvolle Orte der Stadt zu verwandeln", so Oke Hauser, Kreativer Leiter des Projekts. "Orte, die spezifische lokale Charakteristiken und Bedürfnisse einbeziehen, um eine einzigartige Identität auf verschiedenen Erlebnisebenen zu erschaffen."

Ein modulares Konsrukt

Urban Cabin ist ein Mikrohaus an der Londoner Southbank, in dem Stadtbewohner voneinander lernen und Dinge des alltäglichen Lebens austauschen können. Es ist ein modulares Konstrukt, umhüllt mit einer reflektierenden Oberfläche aus Kupfergeflecht, die die kräftigen Kontraste der Londoner Umgebung widerspiegelt. Das Sam Jacob Studio wurde von Mini beauftragt, zwei Module zu bauen, die den Charakter Londons einfangen: eine gemeinschaftlich nutzbare Küche, die die Bedeutung lokaler Lebensmittelmärkte in der modernen Kultur aufzeigt, sowie eine Mikrobibliothek, die Besucher animiert, Bücher zu teilen – in einer Stadt, in der die Zahl öffentlicher Büchereien jedes Jahr weiter sinkt. Jacobs Beitrag zu diesem Projekt basiert auf seiner Fähigkeit, Design zu nutzen, um Orte zu schaffen, an denen Menschen zusammenkommen, sich austauschen können und dadurch zwischenmenschliche Beziehungen entstehen.

(Red)

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