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Webseite zeigt, wo die Lebensmittel am günstigsten sind
Die Lebensmittel werden teurer, das Geld knapper. Ein Projekt eines Österreichers soll helfen und zeigt die günstigsten Supermarkt-Preise.
Die Inflation hält weiter an und der tägliche Lebensmitteleinkauf wird für immer mehr Menschen zum Spießrutenlauf. Doch jetzt soll ein Online-Tool aus Österreich Abhilfe schaffen: Auf heisse-preise.io können die Preise für die verschiedensten Lebensmittel aus sämtlichen Supermärkten verglichen werden.
Eine für viele zur richtigen Zeit hilfreiche Plattform, über die derzeit sogar in den USA berichtet wird.
Über 170.000 Lebensmittelpreise
Ins Leben gerufen hat das Online-Tool zum Preisvergleich der Grazer Software-Entwickler Mario Zechner, nachdem er ein Radiointerview mit Wirtschaftsminister Martin Kocher (ÖVP) gehört hatte. Dieser war der Meinung, dass die Entwicklung eines solchen Systems mehrere Monate dauern würde. "Ich habe beschlossen, mich am Nachmittag einfach hinzusetzen und zu sehen, wie schwer es wirklich sein kann", verriet Zechner gegenüber dem US-amerikanischen Technologie-Magazin "Wired". Zwei Stunden später hatte er den ersten Prototyp gebaut.
Mittlerweile sind auf der Webseite die Listenpreise von über 170.000 Produkten aus zehn verschiedenen Supermarktketten in Österreich zu finden – darunter Billa, Spar, Hofer, Lidl, Penny und auch die in Tirol verbreitete Kette MPreis. Für alle, die an der Grenze wohnen, sind außerdem vier Marktketten aus Deutschland und Slowenien gelistet.
Und noch einen Service hat der Software-Entwickler eingebaut: Auch die Preisentwicklung selbst von Butter, Eiern, Nudeln & Co. ist auf der Webseite ersichtlich.