Stadtrat Jürgen Czernohorszky im Studio-Talk mit Heute.
Helmut Graf
Er gilt als rote Zukunftshoffnung und wird sogar als potenzieller Bürgermeister-Nachfolger gehandelt: Jürgen Czernohorszky (48) ist seit vier Jahren SP-Stadtrat für Klima, Umwelt, Demokratie und Personal. Bei der Wien-Wahl tritt er in "seinem" Bezirk Penzing gemeinsam mit Bezirksvorsteherin Michaela Schüchner als Spitzenkandidat an. Im "Heute"-Interview zieht er Bilanz und verrät, was ihm nicht wurscht ist (am Würstelstand).
Am Rad dreht der 48-Jährige trotz jahrzehntelanger politischer Arbeit nicht – ganz im Gegenteil: Dafür tritt Czernohorszky gerne in die Pedale, ist leidenschaftlicher Radfahrer: "Ich fahre mehrmals wöchentlich mit dem Rad in die Arbeit, bin auch gerne mit den Öffis unterwegs. Ich habe den Vorteil, dass ich ein Faltrad habe. Das heißt, ich kann das mit in die U-Bahn nehmen, unter den Schreibtisch stellen und nach dem letzten Termin nach Hause fahren. Aber es geht sich natürlich nicht aus, dass jeder Termin mit dem Rad erledigt wird. Es gibt auch noch ein E-Dienstauto."
„Natürlich habe ich mich auch geärgert. Ich habe mich schon gefreut über die Ankündigung, dass die Proteste aufhören“
Stadtrat Jürgen Czernohorszkyüber die Klima-Kleber
Der Kampf für das Klima liegt dem SPÖ-Politiker am Herzen. Steht er damit nicht allein auf weiter Flur? "Ich glaube eigentlich nicht. Der Grund für meinen Optimismus ist ganz besonders der, dass es mir um sozialen Klimaschutz geht. Es gibt Leute, die sagen, es gibt andere Probleme, man muss sich jetzt ums Autofahren kümmern oder um die Industrie. In Wirklichkeit muss man sich um alles kümmern, aber das Klima darf nicht außen vor bleiben, weil es ja um die Lebensqualität in der Zukunft geht. Aber ich halte auch nicht viel von moralinsauren, ausgestreckten Zeigefingern."
Im vergangenen August gab die "Letzte Generation" bekannt, mit den Protesten aufzuhören. Auch Czernohorszky war über die Aktionen der Klima-Kleber nicht immer erfreut, wie er zugibt: "Ja, also … ein offenes Wort. Natürlich habe ich mich auch geärgert. Ich habe mich schon gefreut über die Ankündigung, dass die Proteste aufhören. Ich bin der Meinung, dass bei einer Sache, die so wichtig und wo Feuer am Dach ist, dass man da ein Gespräch führen muss. Nur ein Gespräch beginnt man meistens mit einer ausgestreckten Hand. Wenn die angeklebt ist, kann man sie nicht ausstrecken."
Stadtwäldchen fürs Mikroklima
Die Auswirkungen des Klimawandels sind auch in Wien – vor allem im Sommer – immer mehr spürbar. Czernohorszky will unter anderem mit einer Grünraumoffensive 2.0 (noch einmal 400.000 Quadratmeter Umgestaltung) gegensteuern. Vor kurzem wurden im 4. und 5. Bezirk Mini-Stadtwäldchen gepflanzt. Ein Tropfen auf den heißen Stein?
"Grundsätzlich ist es eine, auch wissenschaftlich erwiesene, sehr gute Methode im Mikroklima, also im Grätzl, einen Beitrag zu leisten, dass die Temperatur sinkt. Es ist ein Beitrag zur Lebensqualität, weil es für die Luftqualität wichtig ist. Aber es ist natürlich ein Beitrag von vielen und insofern ein Tropfen auf den heißen Stein – aber es ist ein Teil von einem richtig, richtig großen Wasserstrahl auf diesen Stein."
„'Raus aus Gas' wird bei mir möglich sein, wenn die Hauseigentümer das Programm angehen“
Jürgen Czernohorszkyheizt seine Altbau-Wohnung mit Gas
Ambitioniert ist der Umwelt-Stadtrat auch in Sachen Klima-Neutralität. Bis 2040 soll der Treibhausgas-Ausstoß in Wien auf 0 gesenkt werden – etwa mit der Initiative "Raus aus Gas". Dass das nicht immer so einfach ist, weiß der 48-Jährige aus eigener Erfahrung: "Ich wohne in einer Mietwohnung, es ist ein Altbauhaus im dicht verbauten Gebiet, in dem mit Gas geheizt wird. 'Raus aus Gas' wird bei mir möglich sein, wenn die Hauseigentümer das Programm angehen. Deshalb setzt die Stadt ganz intensiv auf das Thema Beratung. Und: Die 100 Gebäude raus aus Gas – wir haben das in Rekordzeit geschafft, die sind ein Beispiel dafür, dass man jedes Gebäude gas- oder ölfrei machen kann."
Vor allem die Solar-Energie erlebt derzeit einen Boom. Czernohorszky will bis 2030 die Sonnenstrom-Leistung von 250 MWp auf 800 MWp erhöhen – eine Steigerung um mehr als das Dreifache: "Ja, das ist eine richtig, richtig große Nummer. Wir haben am Anfang dieser Legislaturperiode eine Sonnenstrom-Offensive ausgerufen. Damals haben wir gesagt, wir schaffen eine Verfünffachung von 50 MWp auf 250 MWp bis Ende 2025. Wir haben das schon jetzt erreicht. Im Wesentlichen auf der Basis von leichteren Genehmigungen und einem sehr breiten Förderungsprogramm. Wir können jetzt 72.000 Haushalte mit Sonnen-Strom versorgen. Bei 800 MWp wäre das dann ein Viertel aller Wiener Haushalte – eine große Aufgabe für die nächsten fünf Jahre."
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Ehrgeizig sind auch Czernohorszkys Pläne für eine "Stadt ohne Verschwendung". Der Fokus liegt dabei auf Reparieren, Wiederverwenden und Recycling. Einen wichtigen Beitrag dazu leistet der Reparaturbon, der sich großer Beliebtheit erfreut – auch beim Klima-Stadtrat: "Ich bin ein totaler Fan vom Reparaturbon, überhaupt ein Fan vom Reparieren, weil es zeigt, dass man gegen Verschwendung arbeiten kann. Bei einer Stehlampe habe ich ihn schon gut verwenden können, bei einem Staubsauger und bei einer Puppe – auch der Puppendoktor ist Teil des Reparatur-Netzwerkes! Ich hatte eine Puppe aus meiner Kindheit, und die wollte ich herrichten, um sie meinem Neffen zu schenken."
Aber nicht nur bei Klima, Umwelt und Verschwendung geht es um die Wurst – auch Würstel spielen eine Rolle im Leben des Gourmets: "Ich besuche gerne den 49er Würstelstand – ich bin ein absoluter Fan, vor allem von der scharfen Sauce. Meine Lieblingswurst ist ziemlich unoriginell, die Käsekrainer. Leider komme ich viel zu wenig dazu. Aber es zahlt sich aus, dort extra hinzukommen. Der Würstelstand ist ein gutes Beispiel von Lebensqualität im wunderschönen Penzing. Wie ich finde, ein Beispiel für viel Lebenswertes im Bezirk."
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