Einsatzkräfte der Wiener Polizei erwischte am Mittwoch gegen 20.45 Uhr drei mutmaßliche Einbrecher auf frischer Tat: In ein Firmengelände auf der Altmannsdorfer Straße im 12. Bezirk sollen die Tatverdächtigen eingedrungen sein, beim Eintreffen der Beamte ergriffen sie die Flucht. Zwei Personen – Mann und Lebensgefährtin – wurden schnell aufgespürt. Der Sohn des Mannes war jedoch noch flüchtig. Dann rückte die Polizei mit einem Heli aus.
Zwei der drei Flüchtigen konnten kurz nach dem Einbruchsdiebstahl im Gleisbereich des Bahnhofs Wien Meidling angehalten und vorläufig festgenommen werden. Dabei handelt es sich um einen 48-jährigen Rumänen sowie seine gleichaltrige Lebensgefährtin (Staatsbürgerschaft ebenfalls Rumänien). Zeitgleich flog ein Polizeihubschrauber über Wien-Meidling – aus der Luft gaben die Beamten im Heli den entscheidenden Hinweis auf das Versteck der dritten tatverdächtigen Person.
Beamte der Polizeidiensthundeeinheit fanden den Tatverdächtigen in einem nahegelegenen Gebüsch auf. Als sich der junge Mann gewaltsam gegen die Festnahme wehrte, kam es zu einem scharfen Einsatz eines Diensthundes.
Dabei erlitt der 21-Jährige eine Bisswunde, die von einem Rettungsdienst vor Ort notfallmedizinisch versorgt wurde. Kurios: Bei dem mutmaßlichen Einbrecher handelt es sich um den Sohn des zuvor festgenommenen 48-Jährigen.
Die drei Tatverdächtigen wurden wegen des Verdachts des Einbruchsdiebstahls angezeigt.
Der 21-Jährige wurde außerdem wegen des Verdachts des versuchten Widerstandes gegen die Staatsgewalt und der versuchten schweren Körperverletzung angezeigt.