"Geht um Steuergeld"

Citybus statt Reisebus – neue Initiative der FPÖ Baden

Badens FP-Obmann René Hansy und FP-Gemeinderat Gottfried Forsthuber fordern kleinere Citybusse und mehr wirtschaftliches Denken.
Niederösterreich Heute
10.11.2024, 17:43

Weiter Ärger mit dem Badener Citybus: Die neuen, elektrischen Busse stoßen laut FPÖ auf Widerstand in der Bevölkerung. "Statt eines Citybusses sind jetzt Reisebusse unterwegs. Das Motto der schwarz-grünen Stadtregierung lautet offenbar: Zuerst kaufen, dann nachdenken. Die großen E-Busse sind im Betrieb teurer und verursachen in einigen Stadteilen erhebliche Probleme", so FP-Gemeinderat Gottfried Forsthuber.

"Wer die Auslastung der Busse kennt - in aller Regel drei bis fünf Fahrgäste - kann sich nur fragen: Sind hier Schildbürger am Werk?", wundert sich FP-Obmann René Hansy. "Es handelt sich um keine Hauptverbindungsstrecke mit massivem Beförderungsbedarf für Schüler. Diese sind ausreichend durch die Busse des Verkehrsverbunds Ost-Region (VOR) abgedeckt, ein kleinerer Citybus hätte allemal gereicht."

FP fordert "mehr wirtschaftliches Denken"

Wegen der Umstellung auf E-Busse in Baden wurden neue E-Ladestationen gebaut. "Wir fordern die sofortige Offenlegung aller Verträge, kleinere Citybusse und mehr wirtschaftliches Denken. Immerhin geht es um Steuergeld", so Forsthuber, der nun die Bürger mit einer Petition einbinden will: "In betroffenen Stadtteilen brauchen wir ein deutliches Zeichen der Menschen, sonst endet dieser schwarz-grüne Irrsinn nie."

"Verkehrssituation verschlechtert"

Durch den Einsatz dieser "unwirtschaftlichen und viel zu großen Busse" habe sich die Verkehrssituation insbesondere im Grätzel Weilburgstraße/Weilburgplatz verschlechtert.

Der Vorschlag der FP: eine Verkleinerung der begrünten Verkehrsinsel, der Einsatz kleinerer Citybusse sowie die Aufhebung der getroffenen Einbahnregelung.

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