Carla Bellucci (42) "genießt" in der britischen Presse schon seit längerem den zweifelhaften Ruf als "Englands meistgehasste Mutter". Das Model liebt die öffentliche Aufmerksamkeit und sorgte bereits im Vorjahr für einen Shitstorm, nachdem sie in einem Video berichtete, wie sie sich um tausende Euros ein schönes Weihnachtsfest beschert hat – ihre drei Kinder jedoch leer ausgehen ließ.
Jetzt macht sie wieder Schlagzeilen: Für ihr jährliches Weihnachtsessen verlangt sie von den Gästen je 200 Pfund (240 Euro) Eintritt – rein kostendeckend, "ohne jeden Gewinn" natürlich, wie sie behauptet. Kinder unter 16 Jahren sind immerhin ausgenommen. Angeblich erwartet Bellucci zehn zahlende, also Erwachsene Gäste.
Was man sich für diesen Betrag, um den man sicher auch ein Haubenlokal besuchen könnte, erwarten darf? Laut Bellucci gibt es als Vorspeise Butternusskürbissuppe, Beef Wellington oder einen traditionellen Truthahnbraten als Hauptgericht und als Nachspeise Tiramisu. Dazu ein Glas Champagner. Für etwaige weitere Getränke müssen die Gäste selbst sorgen, "das ist nicht mein Problem".
Schon im Vorjahr verlangte Bellucci 180 Euro pro Person fürs Weihnachtsessen. Dass sie den Preis jetzt um gut ein Drittel angehoben hat, erklärt sie so: „Wir befinden uns in einer Krise, die Lebenshaltungskosten steigen. Ich muss die Kosten irgendwie decken.” Immerhin: Auch ihren Kindern will sie heuer Geschenke geben, "obwohl sie so verwöhnt sind".
Um 20.30 Uhr will sie jedenfalls alle Gäste rausschmeißen, um noch Zeit mit ihren Kindern verbringen zu können, wie sie sagt. Ihre älteste Tochter (19) hatte sie erst kürzlich dafür bezahlt, dass sie auszieht. Ob sie das nicht auch freiwillig getan hätte, sei dahingestellt.