Österreich-News

Autofahrer aufgepasst! Das ändert sich schon in 2 Tagen

Das sollte man auf keinen Fall vergessen: Mit 15. April endet hierzulande die Winterreifenpflicht. Der ÖAMTC hat einige Ratschläge zum Wechsel parat.
13.04.2023, 19:36
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Davor ist es jedoch immer noch verpflichtend, bei winterlichen Fahrverhältnissen auf Winterreifen unterwegs zu sein. Bei wärmerer Witterung rät der ÖAMTC, langsam auf Sommerreifen umzusteigen. Eilig muss man es ab dem 15. April aber keinesfalls haben, so ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl in einer Aussendung: "Eine Verpflichtung, Sommerreifen zu verwenden gibt es nicht."

"Denn Winterreifen bei hohen Temperaturen zu fahren, ist weniger problematisch als Sommerreifen bei Kälte. Wenn die Winterreifen ohnehin schon an der vier Millimeter Grenze für die Profiltiefe kratzen, kann man diese bei angepasster Fahrweise ohne weiteres noch einige Zeit weiterfahren, statt sie sofort zu entsorgen", führt Kerbl weiter aus.

Ganzjahresreifen – ja oder nein?

Solange die Temperaturen also nicht wirklich sommerlich sind, sei mit Winterreifen nichts zu befürchten – erst dann würden sie deutlich abbauen und beginnen "wegzuschmieren". Ein Vorteil, den man Sommerreifen dennoch zusprechen müsse, sei der bessere Grip, sobald die Temperaturen nicht mehr unter null Grad sinken und es nicht mehr kalt-nass ist. 

Laut Reifenexperte Kerbl beschäftigen sich immer Autofahrer mit der Frage, ob ein Umstieg auf Allwetter- bzw. Ganzjahresreifen nicht sinnvoll wäre. Diese Frage lässt sich aus seiner Sicht mit "Jein" beantworten. Denn: "Das hängt von der individuellen Situation ab. Es gibt gute Ganzjahresreifen - im Vergleich zu Sommer- und Winterreifen sind sie aber immer ein Kompromiss."

Experten anvertrauen

Reifen selber wechseln? Davon rät der Experte entschieden ab. "Die Reifen werden immer größer und schwerer, Fehler beim Aufbocken können Sachschäden am Unterboden und manchmal auch schwere Verletzungen nach sich ziehen. Die Geldersparnis ist dagegen vergleichsweise gering", argumentiert Kerbl abschließend. 

Jetzt E-Paper lesen