In der Gemeinde Theresienfeld (Wiener Neustadt-Land) hat die ÖVP laut der Freiheitlichen Partei zum wiederholten Male mit verbotener parteipolitischer Werbung in und vor Schulen agiert. Laut den Infos haben dort deren Vertreter die örtliche Volksschule aufgesucht und Halloween Geschenke mit eindeutigen Parteiinitialien verteilt. "Unsere Kinder haben in diesem Alter nicht die Voraussetzungen, um politische Werbung richtig einschätzen zu können und daher ist jegliche Einmischung von Seiten der Politik strikt abzulehnen. Ziel der Schulpolitik sollte es sein, unsere Jüngsten objektiv aufzuklären und mündig zu erziehen", sagt Theresienfelds FPÖ Gemeinderätin Savana Günther Habib, die darauf aufmerksam wurde, weil ihr Sohn dort zu Schule geht.
Und eines stößt den Freiheitlichen noch sauer auf: Ganz Österreich wird unter der ÖVP Regierung zu restriktiven Corona Maßnahmen verdonnert und dann werden diese nicht einmal von deren Lokalpolitikern umgesetzt. Fotos sollen Beweisen, dass sie keine Masken bei der Aktion getragen haben und der Mindestabstand zu den Schülern nicht eingehalten wurde. "Dieses Doppelspiel haben wir satt - Wein trinken und Wasser predigen", settzt die Gemeinderätin fort.
„Nach diesem weiteren Vorfall schauen wir nicht länger tatenlos zu. Jetzt muss endlich ein Schlussstrich gezogen werden. Wir fordern den Landesschulrat zum Handeln auf", so die FPÖ. Laut der Opposition gab es bereits im Sommer direkt zehn Meter vorm Haupteingang der Schule einen ÖVP Bürgerstand. "Es wurde die Feuerwehrzufahrt blockiert und schon da wurde unerlaubte Parteienwerbung betrieben", klagen sie. Aber eines wollen sie noch hinzufügen: "Wir gönnen den Kindern jegliche Aufmerksamkeiten, aber diese soll nicht getarnt als schwarze Mogelpackung zur politischen Indoktrination sein. Man stelle sich vor, die FPÖ würde so etwas machen“, zeigte sich gf Bezirksparteiobmann NR Peter Schmiedlechner erzürnt.