Christina Lugner, sie hatte die Medien Dienstagvormittag an die Alte Donau eingeladen, begann mit einem großen Dankeschön: "Ich möchte mich, weil es so überwältigend und mir deshalb auch so ein Anliegen ist, im Namen der gesamten Familie sehr herzlich für die große, große und wunderschöne Anteilnahme bedanken."
Sie habe Zuschriften aus Shanghai, Thailand und überall auf der Welt bekommen. "Alle wollten einfach zum Ausdruck bringen, was für ein wunderbarer Mann Richard war. Er war mein Lebensmensch, auch wenn ich täglich eine drübergebraten bekam. Wir hatten eine ganz besondere Beziehung".
Unter Tränen würdigte sie ihren Ex-Mann, mit dem sie auch nach der Scheidung freundschaftlich verbunden war: Er habe sich stets alle Sorgen und Nöte der Menschen angehört. Das "hat ihn zu einem ganz, ganz wertvollen Menschen gemacht". Der Baumeister habe sich auch alles selbst erarbeitet, ihm sei "nichts in die Wiege" gelegt worden:
"Richard war ein ganz besonderer Mensch, ein Phänomen, einzigartig. Er hat immer Handschlagqualität gehabt und war für alle da!" Die Familie halte in dieser schweren Zeit "stark zusammen". Über die Geschäfte rede man aktuell nicht, da die Trauer im Vordergrund stehe, so "Mausi" zu "Heute". Eine Flasche Passedan (Beruhigungsmittel, Anm.) und „lustige Geschichten über Richard“ helfen ihr durch diese Zeit.
Zum Schluss wird "Mausi" noch einmal emotional und sagt weinend: "Richard, wenn du da oben bist und den nächsten Opernball im Himmel veranstaltest, dann schau einfach runter auf uns und sag: 'Alles Walzer!' Wir vermissen dich auf alle Fälle." Und: "Ich hoffe, er trinkt ein Glaserl auf uns."