Ein Mitarbeiter eines Wiener Krankenhauses ärgerte sich unlängst über das Personalessen. Der Wiener kritisiert sowohl die Präsentation als auch die Menge am Teller. Im "Heute"-Gespräch äußert sich das Spital zu der Causa.
Demnach wäre das Mitarbeiteressen in der Klinik Floridsdorf laut dem Wiener nicht appetitlich anzusehen. Von einem der Gerichte war er besonders entsetzt: "Serviert wurden vier Cevapcici, eine kleine Portion Tomatenreis und etwas hellbraune Soße, die lieblos auf das Tablett gespritzt wurde."
"Die Präsentation lässt stark zu wünschen übrig, und die Portionsgröße scheint recht bescheiden. Wie man da bei einer Zwölfstundenschicht satt werden soll, ist fraglich. Es ist verständlich, dass man bei Krankenhausverpflegung keine Gourmetküche erwartet, aber das hier gezeigte Gericht weckt kaum Lust darauf, es zu genießen", so der Mitarbeiter.
Laut dem Wiener sei er nicht der Einzige, der mit dem Essen im Spital ein Problem hat: "Ein wenig mehr Sorgfalt bei der Präsentation und Auswahl der Zutaten könnte sicherlich die Zufriedenheit der Mitarbeitenden steigern, die tagtäglich auf diese Verpflegung angewiesen sind. Viele Kollegen verzichten auf das Essen zur Gänze, da es einfach ungenießbar ist. Als wäre es Essen aus dem Gefängnis"
Auf "Heute"-Anfrage bei der Klinik Floridsdorf äußert sich das Spital wie folgt zu dem Vorwurf: "Wir fragen das natürlich regelmäßig und vor allem professionell ab. 86 Prozent geben dem Geschmack der Speisen die Note 'Sehr gut' oder 'Gut' und auch der überwiegende Anteil ist mit den Portionsgrößen zufrieden."
Zur Präsentation heißt es: "Am Foto ist ein Gericht zu sehen, dass der Mitarbeiter mitgenommen hat. Da leidet die Präsentation logischerweise. Wir orientieren uns am Feedback unserer Mitarbeiter*innen und haben auch diese Kritik an unsere Küchenleitung weitergegeben."
Des Weiteren gäbe es in der Klinik Floridsdorf einen ausgewogenen Gastro-Mix, also auch etliche andere Möglichkeiten sich zu verpflegen.