Balkan-Flair mitten in Wien, für viele ein Highlight der Ballsaison. Am Freitag kam es in der Wiener Hofburg zum größten Treffen der serbischen Diaspora: Beim 26. Sankt Sava Ball tanzten Ballgäste feierlich zu Walzer, Kolo und modernen Rhythmen. Ehrengäste wie Bürgermeister Ludwig stimmten die Ball-Fans auf eine festliche Nacht ein, im Festsaal kam es im Laufe des Abends zu rührenden Augenblicken.
Das Serbische Zentrum in Wien organisierte den Ballabend, Puls4-Star Julia Furdea moderierte den Abend. Zahlreiche herausragende Persönlichkeiten der Diplomatie, Kunst und des gesellschaftlichen Lebens tummelten sich unter den knapp 3.000 Gästen. In einer Atmosphäre voller Glamour und Tradition zeigte sich auch Bürgermeister Ludwig begeistert und in Tanzlaune – "Heute" berichtete.
Wiens Stadt-Oberhaupt hob bei der Eröffnungszeremonie die ausgezeichneten Beziehungen zwischen der österreichischen und serbischen Community hervor. "Ich sage immer, Wien ist die drittgrößte Stadt Serbiens", so Ludwig schmunzelnd im "Heute"-Talk. Sogar aus dem Balkan kamen prominente Gäste nach Wien, so etwa Milorad Dodik, Präsident der Republika Srpska in Bosnien.
Auf Instagram zeigt der Veranstalter das Serbische Zentrum spektakuläre Aufnahmen zu der glamourösen Ballnacht. Neben Musik-Acts aus verschiedensten Genres blieb der Sankt Sava Ball aber auch seinem karitativen Charakter treu: Heuer erfüllte der Verein für gesellschaftliche und kulturelle Initiativen in Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation "Serben für Serben" vier Frauen einen Lebenstraum.
Die alleinerziehende Mutter Ljiljana Dukic und ihre drei Töchter erlebten zum ersten Mal einen Ballabend und dürfen sich auf ein neues Zuhause freuen. Die Geschichte der alleinerziehenden Mutter in schwieriger Lebenslage inspirierte die Ballgäste.