Nick Kyrgios zog gegen den Franzosen Benjamin Bonzi mit 7:6, 6:4, 4:6 und 6:4 in die dritte Runde der US Open ein. Abseits des sportlichen Erfolgs sorgte der Australier für einen handfesten Eklat.
Im dritten Satz brannten dem 27-Jährigen die Sicherungen durch. Der Skandal-Profi spuckte in Richtung seiner eigenen Box und schimpfte minutenlang quer über den Platz. "Geh nach Hause, wenn du mich nicht unterstützt, du bist kein verdammter Zuschauer", schrie Kyrgios. Wem sein Wutanfall galt, war zunächst nicht klar. Vom Schiedsrichter erhielt der Tennis-Star eine Verwarnung.
Die Spuck-Attacke im Video:
Die Spuck-Attacke war nicht der einzige Zwischenfall in diesem Match. Bereits vor dem Eklat, beschwerte sich die Nummer 18 der Welt über anhaltenden Marihuana-Geruch von den Zuschauerrängen. "Das war verf... Marihuana. Das war Rauch. Wenn hier Sportler hin und her Rennen und Asthma haben, ist das vielleicht nicht so ideal", beschwerte sich Kyrgios beim Schiedsrichter.
Auch in Wimbledon sorgte der Australier für einen Skandal. Damals spuckte er in Richtung eines Zuschauers. Im Anschluss verteidigte er seine Aktion: "Einer von denen hat mich nicht respektiert." Kyrgios bekam für die Attacke eine Geldstrafe in Höhe von 9600 Euro aufgebrummt.